Das Sorgentelefon für Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen ist am Wochenende von Freitag bis Sonntag und allen gesetzlichen Feiertagen erreichbar und zwar jeweils von 8 bis 22 Uhr unter der Rufnummer: 06062 60767
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Wie es dazu kam.....

Seit vielen Jahren leisten zahlreiche Selbsthilfegruppen im Deutschen Roten Kreuz wertvolle Unterstützung für Menschen, die unter Süchten, Depressionen und anderen Einschränkungen eines normalen Lebens leiden. Unzählige Frauen und Männer haben in ganz unterschiedlichen Gruppen ihr eigenes Leiden in den Griff bekommen, indem sie anderen halfen - und sich selbst in einer Gruppe stabilisierten. Diese Gruppenarbeit, bei der alltäglich an vielen Orten wie selbstverständlich - und ohne es an die große Glocke zu hängen - zahllose Menschen ihr ehrenamtliches Engagement zum Nutzen aller Beteiligten einbringen, soll auch in Zukunft fortgesetzt, verstärkt und intensiviert werden. 


Anfang 2015 Jahres wird hier jedoch ein neues Kapitel aufgeschlagen. Es ist eine Binsenweisheit, dass sich die Kommunikationsformen in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren massiv gewandelt haben. Für viele - hauptsächlich junge - Menschen, aber auch Ältere, ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, sich ebenso unbefangen im Internet, insbesondere in den Sozialen Netzwerken, zu bewegen wie im realen Leben. Hinzu kommt, dass es nicht wenige Menschen gibt, für die eine Selbsthilfegruppe segensreich wäre - die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht den ersten Schritt tun können - sei es, weil sie unter Sozialphobien leiden oder weil sie sich nicht getrauen, eine Gruppe zu besuchen oder „Menschen vom Fach“ persönlich um Rat zu fragen.
Hier soll eine Plattform einsetzen, die im Rahmen eines interdisziplinären Projekts in den letzten zwei Jahren entwickelt wurde. Unter der Adresse www.drk-shg-online.info finden ab Januar 2015 Rat- und Hilfesuchende Antworten und Unterstützung auf mehreren Ebenen. Das Portal, das von den DRK-Selbsthilfegruppen im DRK-Kreisverband Odenwaldkreis e.V. getragen wird, ist modular aufgebaut; es bietet zunächst allgemeine Informationen (Häufig gestellte Fragen, Glossar) nicht nur für Betroffene, sondern auch für besorgte Angehörige. Der direkten - aber immer auch anonymen - Kontaktaufnahme dienen mehrere Online-Angebote. Neben den Möglichkeiten der Mail bieten sich vor allem die Instrumente Forum und Chat an. Wer sich per Mail an das Portal wendet, erhält - so die verbindliche Zusicherung - schnellstmöglich eine Antwort. Das Forum hat mehrere Ebenen des Zugangs: neben offenen Unterforen, auf denen sich Betroffene gegenseitig helfen oder antworten können gibt es die Möglichkeit, sich in kleineren Gruppen - oder gar im Zwiegespräch mit Helfern vom Fach - quasi in geschlossenen Räumen - auszutauschen. Ähnlich ist es beim Chat; aber während ein Dialog im Forum sich über einen längere Zeitraum erstrecken kann, geschieht die Kommunikation im Chat direkt und unmittelbar.


Dabei ist es den Machern der Plattform wichtig darauf hinzuweisen, dass das neue Angebot sich prinzipiell auf die ganze Bundesrepublik erstreckt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen beteiligt; das Saarland steht sozusagen in den Startlöchern. Auf einer Karte können Interessierte, die sich direkt an eine Person - aus den Selbsthilfegruppen oder in fachlicher Position - wenden wollen, ihr jeweiliges Bundesland anklicken und erhalten dann die Kontaktdaten der vor Ort kompetent Verantwortlichen, die entweder Fragen direkt beantworten können, oder aber an andere Ansprechpartner verweisen.   

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