Achtsamkeit

#1 von Theodor , 03.06.2016 07:26

…sehr guter Beitrag zum Thema Achtsamkeit. Sie ist so wichtig!

Planet Wissen



Achtsamkeit ist en vogue – und erhält zunehmend auch wissenschaftlich Rückendeckung: Drei Viertel aller Studien zur positiven Wirkung von Achtsamkeit als ein wesentlicher Bestandteil der Meditation wurden in den vergangenen zehn Jahren veröffentlicht. Achtsamkeit verspricht mehr Zufriedenheit und Freude im Leben. Aber was genau steckt hinter dem Modewort, das Einzug in viele Lebensbereiche genommen hat und als Allzweckwaffe zur Verbesserung der Lebensqualität erscheint?

Den Moment achten ohne zu bewerten

Achtsamkeit bedeutet im Hier und Jetzt zu sein und zwar nicht nur körperlich, sondern auch mental. Das ist für die meisten Menschen kein Normalzustand. Viele hängen mit ihren Gedanken entweder in der Vergangenheit fest, beschäftigen sich mit Sorgen oder denken über die Zukunft nach. Dieses Denken ist meist von der Hoffnung begleitet, dass sich irgendwann ein zufriedener Zustand einstellen wird.

Ein achtsamer Mensch hingegen achtet auf den Moment, ohne ihn jedoch zu bewerten. Das ist der zweite entscheidende Aspekt der Achtsamkeit. Wir neigen dazu, alles permanent zu bewerten. Achtsam sein bedeutet, diese Bewertung sein zu lassen und sich auf das zu konzentrieren, was gerade außerhalb der Gedanken ist. Eine einfache Übung dazu ist, sich auf den Atem zu konzentrieren und dadurch Distanz zu den Gedanken zu schaffen...
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zuletzt bearbeitet 03.06.2016 | Top

RE: Achtsamkeit

#2 von Friedel , 04.06.2016 11:49

Super Theo! Man vergisst so schnell die Achtsamkeit und die Dankbarkeit. Es ist wirklich wichtig, dass wir uns immer wieder erinnern!

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Friedel

 
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RE: Achtsamkeit

#3 von Texi , 09.06.2016 11:41

Hallo zusammen!

Ein hochinteressantes Thema, sehr gut zusammengefasst und verständlich erklärt.

Die Achtsamkeit ist für mich das wichtigste Standbein meiner Trockenheit, meiner (behaupte ich einfach mal) seelischen Gesundheit.
Den ersten Kontakt mit diesem Thema hatte ich bei meinem langen Klinikaufenthalt nach meiner ersten Entgiftung. Dort lernte ich einen Pfarrer kennen, der, so sehe ich das heute, einen prägenden Eindruck bei mir hinterließ. Er führte mit einigen Patienten wöchentlich ein einfaches Achtsamkeitstraining durch.
In fünf Monaten konnte ich einen Grundstock legen, diese einfache Übung tut mir einfach gut.
Heute nennt man das "Body-Scan".
Während meiner Langzeit-Therapie besuchte ich einen Meditations-Kurs der als Grundlage das
MBSR-Achtsamkeitstraining nach Jon Kabat-Zinn hatte. Damals dachte ich, das lernst du nie, und habe mich einige Jahre nur sporadisch damit befasst. Leider.
Als ich vor 4 Jahren schwer erkrankte und monatelang fast bewegungsunfähig im Bett lag, konnte ich mich damit intensiv beschäftigen. Meine Wahrnehmung, mein Fühlen und Denken haben sich grundlegend geändert. Basis dafür war die Achtsamkeit.
Für mehr Achtsamkeit muss man nicht meditieren lernen, es genügt mit einfachen Dingen zu beginnen. Vor allem sollte man achtsam sein bei sich selbst. Dort beginnt alles und endet alles.

Dieser Beitrag von Theo kam genau zur richtigen Zeit (und der Anruf einer lieben Freundin).
Die Achtsamkeit bei mir selbst habe ich etwas schleifen lassen, aber erste Gegenmassnahmen sind schon erfolgt.

LG Texi

 
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RE: Achtsamkeit

#4 von Theodor , 21.06.2016 04:25






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