Notfallkoffer

#1 von Theodor , 23.07.2017 09:12

Hallo liebe Forenmitglieder und Gäste

Erst kürzlich bekam ich den Tipp (einige kennen ihn sicherlich schon) den Notfallkoffer mal wieder nachzufüllen. Es ist ein individuelles Paket das Dir bei Saufdruck helfen kann, das erste Glas stehen zu lassen. Füllen kann man ihn mit Dingen, die einen bewogen haben, nicht mehr zu trinken.
Ein Foto, ein Spiegel oder sogar in meinem Fall dieses Forum.
Ich persönlich packe auch Dinge hinein wie Lange Spaziergänge, oft hab ich das Bild meines Hundes vor meinen Augen der Bettelnd vor meinem Tisch sitzt, und denke irgendwann hört er auf! Friedel von der Selbsthilfegruppe anrufen...


Habt ihr vielleicht noch ein paar Tipps, oder was macht ihr in der Not?
Wäre wirklich super wenn man das einfach mal alles festhalten könnte, um auch anderen damit zu helfen.


Theodor

 
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zuletzt bearbeitet 23.07.2017 | Top

RE: Notfallkoffer

#2 von Friedel , 24.07.2017 11:19

Hallo Theo, (ich finde es gut, dass du einmal so ein Thema einbringst)

ich hatte und habe mir auch solche Notfallkoffer (Telefonnummern etc.) angelegt - aber im Ernstfall, d.h. wenn ich nahe am Saufen war , habe ich mich immer alleine durchgekämpft oder ich bin durch den Wald gerannt, mache ich heute noch.
Heute, wenn Gedanken hochkommen, die ich nie ohne Betäubung aushalten konnte (…nie gelernt hatte), sage Ich nein, weil ich für mich gelernt habe: "Aushalten, meine Liebe. Du weißt inzwischen, dass du das kannst. Mit jedem Schluck würde es nur noch schlimmer werden!"

Ich bin in einem Supermarkt und sehe all' die schönen Flaschen. Ich sitze im Flugzeug und werde von der Flugbegleiterin gefragt, "was darf ich Ihnen denn zu trinken bringen?, geht mir kurz durch den Kopf "du könntest doch eigentlich jetzt einen Cognac trinken, merkt doch keiner. Ein kurzes Nachdenken von mir und ich sage kurz und knapp, nein danke, weil ich weiß, dass ein einziges Glas mich wieder genau an den einen Punkt führen würde, an dem ich aufgehört habe!!!

Mir hilft sehr, dass ich mich in solch eventuellen "schwachen" Momenten an meine schlimmen Zeiten erinnere oder auch jemanden anrufe, zu dem ich einen guten Draht habe. Ansonsten sage ich mir "da musst du durch" - und gehe weiter in meine Selbsthilfegruppe. Das hilft mir!

Friedel

 
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