Das Sorgentelefon für Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen ist am Wochenende von Freitag bis Sonntag und allen gesetzlichen Feiertagen erreichbar und zwar jeweils von 8 bis 22 Uhr unter der Rufnummer: 06062 60767
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  • Foren-Beitrag von Theodor im Thema

    Hallo, Moin Heidi
    Find ich großartig das Du diesen ersten Schritt gegangen bist!
    Ich weis wie schwer das ist.
    Ich habe im zweiten Jahr meiner Nüchternheit ähnliches durchgemacht, (ich meine die Suchtverlagerung) nur war ich auf dem Weg in eine Kaufsucht abzurutschen. Es drehte sich zwar nur um Kleinigkeiten, wie das ich ständisch in irgendwelche Baumärkte fuhr um mir blöde Schraubenzieher und ähnliches zu kaufen was ich gar nicht brauchte. Aber die Symptome waren dieselben wie bei meiner Abhängigkeit im Suff. Ich war gereizt, unzufrieden, nervös usw., wenn ich mal z.B. kein Auto hatte. Gottseidank hatte ich diese Verhaltensweisen früh genug war genommen und in meiner Gruppe darüber geredet! Das half mir viel und ich habe unter ziemlich großen mühen mein gesamtes verhalten geändert.

    Mann muss wirklich immer auf der Hut sein um nicht in alte Verhaltensmuster zu verfallen!

    Du hast den, meiner Meinung nach Tödlichsten Feind, den Alkohol überwunden. Nun wünsche ich Dir das du das auch mit den Essstörungen Schafts. Denn Du weist ja das es möglich ist!
    Liebe Grüße und viel Kraft
    Theodor

  • Thema von Theodor im Forum Essstörungen

    Am 15. November 2019 um 18 Uhr zeigt die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Esstörungen des DRK-Odenwaldkreis im DRK-Selbsthilfezentrum Erbach in Kooperation mit der SHG Angst – Panik – Depression (Reichelsheim) sowie der SHG Semikolon (Breuberg/Lützelbach i. Odw.) den Dokumentarfilm „Ich hab’s geschafft“. Zum anschließenden Publikumsgespräch begrüßen wir Filmemacherin Shirley Hartlage. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei!

    „Bleib dran, hol dir Hilfe, es geht!“
    Einmal essgestört, immer essgestört! – Dass dieser Satz ein Vorurteil ist, beweist dieser bewegende Dokumentarfilm. In „Ich hab’s geschafft“ erzählen neun Menschen, wie sie ihre Essstörung überwunden haben, darunter auch Schauspieler Marek Harloff und die ehemalige Bürgerschaftspräsidentin Kersten Artus. Alle neun – acht Frauen und ein Mann – berichten in berührenden Porträts von ihrer ganz persönlichen Geschichte mit der Erkrankung. Offen und ehrlich sprechen sie darüber, warum sie krank geworden sind, wie sie ihre Essstörung bewältigt haben und wie es ihnen heute geht. Ihre Botschaft: „Bleib dran, hol dir Hilfe, es geht!“

    Essstörungen - "Ich hab's geschafft" Trailer Film

    Im Gespräch mit der Filmemacherin
    Regisseurin Shirley Hartlage will mit ihrem Film anderen Betroffenen Mut machen, sich Hilfe zu suchen. Denn die Frage, ob sich Essstörungen überwinden lassen, ist eine der meistgefragten in den Beratungsgesprächen des Vereins Waage e.V., einem Fachzentrum für Essstörungen in Hamburg, in dem Hartlage Menschen mit Essstörungen berät. Sie weiß: „Die Frage kommt nicht nur von den Betroffenen selbst, auch Eltern, Geschwistern Partner*innen und Freund*innen stellen diese Frage. Denn nicht nur die Betroffenen leiden an einer Essstörung, oftmals sind Angehörige mitbetroffen.“



    Im an den Film anschließenden Publikumsgespräch besteht die Möglichkeit mit der Filmemacherin und Gästen der Veranstaltung ins Gespräch zu kommen.



    Essstörungen beeinträchtigen das Leben massiv
    Essstörungengehören zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen unserer westlichen Gesellschaft. Sie beginnen meist schon im Kindheits- und Jugendalter und verlaufen sehr unterschiedlich. Eine Essstörung hat verschiedene „Gesichter“. Die bekanntesten sind die Magersucht, (Anorexia Nervosa) Bulimie (Bulimia Nervosa) oder die Binge-Eating-Störung, wobei Mischformen häufig sind und Übergänge zwischen den Krankheitsbildern fließend sein können.

    Eine Essstörung beeinträchtigt die körperliche, geistige und seelische Leistungsfähigkeit so massiv, dass ein Leben ohne zwanghafte Verhaltensweisen für viele nicht mehr möglich ist. Die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Essen, der Figur, dem Gewicht, hat gravierenden Einfluss auf soziale Beziehungen, alltägliche Abläufe, Schule und Berufsleben. Der Suchtcharakter einer Essstörung spielt dabei eine entscheidende Rolle, weil Betroffene nicht aufhören können zu essen, zu erbrechen oder zu hungern. Somit berührt diese Erkrankung sehr viel mehr als das Thema Essen.

    Freier Eintritt. Danke an die IKK classic!
    Die Veranstaltung kann für Besucher kostenlos angeboten werden dank der freundlichen Unterstützung der IKK classic. Es ist nicht notwendig, Mitglied im DRK oder einer der Selbsthilfegruppen zu sein: Die Veranstaltung steht allen am Thema Interessierten offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Es werden keine Sitzplatzreservierungen entgegengenommen, somit empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise. Sollten Sie mit einer größeren Gruppe den Besuch der Veranstaltung in Betracht ziehen, bitte wir um kurze vorherige Information unter den wie folgt angegebenen Kontaktdaten.

    Sprechen Sie uns an!
    Ansprechpartner bei Fragen zur Veranstaltung:
    SHG Angst – Panik – Depression
    Werner Niebel
    Tel.: 06161 1570
    E-Mail: kontakt@shg-apd.de

    Ansprechpartnerin der DRK-Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essstörungen
    Friedel Weyrauch
    Telefon: 0162 2578112 oder 06062 60760
    E-Mail: selbsthilfe@drk-odenwaldkreis.de
    Weitere Informationen und Termine: DRK-Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essstörungen

    Veranstaltungsort
    DRK-Selbsthilfezentrum im DRK-Haus Erbach
    Bahnstraße 43
    64711 Erbach

  • Foren-Beitrag von Theodor im Thema

    Zuerst habe ich mir gedacht 7 Flaschen Bier ist doch nicht viel!?
    Dann habe ich mich mal wieder zurechtgewiesen, denn es kommt nicht auf die menge an.
    Ich erinnerte mich an meine erste Therapie, dort saß doch tatsächlich eine Frau die meinte sie sei hier weil sie jeden Abend drei Gläser Rotwein trinke. Ich erinnerte mich daran dass ich wirklich sehr Böse auf sie reagierte, „was will die hier?“ „drei Gläser, die hat doch kein Problem!“
    Und wie ich mich da irrte bis ich sie besser kennenlernte. Ihr ganzer Tag war nur auf den Abend ausgerichtet, nur auf den Moment das sie irren Rotwein bekam. Sie meinte mit allem Drum und Dran, Zittern, Angstzustände usw. Das war schwer zu verstehen, aber es zeigte mir mal wieder das Sucht Sucht ist!
    In allen Arten und Fassetten! Auch wenn man sie sich nicht immer vorstellen kann.

  • Thema von Theodor im Forum Alkohol

    25 Jahre trank er täglich 7 Bier - heute zeigt Hajo den Ausweg aus der Alkoholsucht



    Er hat jeden Tag sieben Flaschen Bier getrunken. Über 20 Jahre lang. Hajo von Uffel ist Alkoholiker, nur eben „schon ein paar schöne Tage trocken“. Er hat seine Sucht am 8. Mai 1988 bekämpft, geheilt ist er nicht. Knapp 1,3 Millionen Deutsche missbrauchen täglich Alkohol. Von der Gesellschaft werden sie ausgegrenzt – Hajo gibt ihnen in seiner Suchthilfegruppe Hoffnung zurück.

  • Die verborgene AlkoholsuchtDatum24.10.2019 05:57
    Thema von Theodor im Forum Alkohol

    Trinken ohne Limit - Die verborgene Alkoholsucht
    >zum Video<

    Beitragslänge:43 min Datum:23.10.2019
    Verfügbarkeit:
    Video verfügbar bis 22.10.2020

    Als alkoholabhängig gelten fast zwei Millionen Deutsche. Doch die Dunkelziffer ist viel höher, denn Alkoholmissbrauch findet oft im Geheimen und Verborgenen statt.

    Was steckt dahinter, wenn Menschen zur Flasche greifen? Häufig sind Einsamkeit und soziale Isolation die Auslöser. In der ZDFinfo-Dokumentation kommen Menschen zu Wort, deren Leben durch die Alkoholsucht aus dem Gleichgewicht gebracht wurde.

    Besonders häufig betroffen sind Frauen, Senioren und Angehörige, die in sogenannte Co-Abhängigkeit geraten sind. Für Frauen ist das Trinken mit einem größeren Stigma verbunden als für Männer, gleichzeitig konsumieren sie oft aggressiver und erleiden schneller körperliche Schädigungen.

    Co-Abhängigkeit und Folgen für Kinder
    Genau wie Kinder zählen Frauen außerdem zu der Gruppe, die besonders von Co-Abhängigkeit betroffen ist. Sie verstecken die Alkoholsucht von Familienmitgliedern und ermöglichen sie durch unfreiwillige Beihilfe oft noch. Mit oft dramatischen Folgen: Kinder aus suchtbelasteten Familien haben ein bis zu sechsfach höheres Risiko, selbst abhängig zu werden.

    Die Dokumentation zeigt, dass Alkoholmissbrauch nicht nur am sozialen Rand stattfindet, sondern in allen Teilen der Gesellschaft.

  • StraßenlebenDatum22.10.2019 07:20
    Foren-Beitrag von Theodor im Thema

    Ganz schön heftig! Wenn ich mir das so ansehe bin ich froh das ich “nur“ Alkoholiker bin.
    Ich glaube bei mir war es nur Glück, das ich in meiner Jugend nicht in solche Kreise geraten bin. Anfällig wäre ich bestimmt gewesen.

  • Die Phasen der AlkoholsuchtDatum10.10.2019 06:10
    Thema von Theodor im Forum Alkohol



    Die Phasen der Alkoholsucht - Welt der Wunder
    Der Alkoholkonsum in Deutschland steigt immer weiter an, und das oft verbunden mit gesundheitlichen Risiken. Doch wann und wie beginnt der Weg in den Alkoholismus? Ein trockener Alkoholiker blickt zurück aus seine Alkoholsucht und deren Entwicklungsphasen.

  • Wie schreibe ich ein Beitrag?Datum23.09.2019 06:06
    Foren-Beitrag von Theodor im Thema

    MoinMoin Stan162,
    zunächst hast du ja alles richtig gemacht in dem du einen Beitrag eröffnet (man nend das auch Thread) hast! Du hättest auch mal oben in der Leiste unter FAQ nachlesen können.

    >>Was ist ein Thread?
    "Thread" bedeutet übersetzt "Diskussionsfaden" und steht für eine Diskussion innerhalb eines Forums.

    Wie kann ich einen Thread eröffnen? Was muss ich beachten?
    Um einen Thread eröffnen zu können, müssen Sie ggf. in diesem Forum angemeldet sein. Dies können Sie machen, indem Sie oben auf "Anmelden" klicken. Füllen Sie dort alle benötigten Angaben aus.
    Bevor Sie in einem Forum einen Thread eröffnen, sollten Sie erst überlegen, in welche Kategorie/Forum Ihr Thema passt. Ein zum Thema passender Betreff sorgt gleichzeitig für hohe Aufmerksamkeit. Eine geordnete Forenstruktur kann nur dann funktionieren, wenn sich jedes Mitglied daran hält.<<

    Nun hättest du doch einfach los schreiben können? Zum Schluss sollte man, bevor man auf >Beitrag speichern< geht, erst mal die >Vorschau< drücken (damit du deinen geschriebenen Beitrag nochmal überprüfen kannst) Mit >Beitrag speichern< veröffentlichst du es.

    Auch unter >Fragen und Antworten< oder >Tipp`s < kannst du mal nachschauen.

    Ich werde heute Nachmittag, oder Nacht, dort einen genauen Beitrag über dieses Thema erstellen.
    Hoffe das hilft dir erst mal weiter
    Gruß Theodor

  • Thema von Theodor im Forum Alkohol

    In der Entzugsklinik: Wenn Alkohol krank macht! | Saufen wir zu viel?


    Warum wird man süchtig nach Alkohol? Und wie kommt man aus der Alkoholsucht wieder raus?

    Um das herauszufinden, lasse ich mich zwei Tage in eine Entzugsklinik für Alkoholiker und Drogenabhängige einweisen.

    In der Fachklinik Kamillushaus in Essen-Heidhausen will ich miterleben, wie es sich anfühlt auf Alkoholentzug zu sein und wie Alkoholkranken dabei geholfen wird, zurück ins Leben zu finden.
    Los geht es mit Arbeitstherapie. Für Nick, der seit zwei Monaten in der Entzugsklinik gegen seine Alkoholsucht kämpft,
    ist die Therapie eine gute Ablenkung, um nicht rund um die Uhr an Alkohol, Drogen und seine Vergangenheit zu denken.
    Für Nick ist der Entzug ein harter Weg – denn er leidet bereits seit vielen Jahren unter der Alkoholsucht.

    Auch Informatiker David ist süchtig nach Alkohol und im Gespräch mit ihm wird mir klar: Es kann wirklich jeden treffen. Denn Alkohol ist eine gesellschaftlich anerkannte Droge, die frei zugänglich ist. Das macht es Süchtigen sehr leicht, immer wieder an Nachschub zu kommen.

    Trotz allem wollen Nick und David endlich vom Alkohol loskommen.

    Alkoholsucht: So schnell wird man rückfällig | Saufen wir zu viel?

    Wie kommt man vom Alkohol los? Und wie schafft man es, dass man der Alkoholsucht auch nach dem Entzug nicht wieder verfällt und clean bleibt?

    Vor ein paar Monaten habe ich Nick in einer Entzugsklinik kennen gelernt. Erinnert ihr euch? Er war lange von Alkohol abhängig und wollte endlich von seiner Alkoholsucht loskommen. Vor kurzem hat er sich bei mir gemeldet, weil er einen Rückfall hatte. Das hat mich schockiert, weil ich mir sicher war, dass er es schafft, vom Alkohol loszukommen.

    Nach seinem Rückfall ist Nick wieder in derselben Klinik, um einen zweiten Therapie-Anlauf zu nehmen. Ich habe ihn dort an seinem letzten Behandlungstag getroffen und ihm geholfen seine Sachen zu packen. Und ich habe ihn bei seinem Abschlussgespräch mit der Chefärztin begleitet. Frau Voigt hat in dieser Unterhaltung betont, wie wichtig für Nick eine Nachsorge ist – also der regelmäßige Besuch von Selbsthilfegruppen in seiner Nähe.

    Wer selbst ein problematisches Konsumverhalten entwickelt hat, der sollte sich dringend bei Suchtberatungsstellen oder dem Sucht-Notruf melden. Darüber findet ihr auch Vorbereitungsgruppen, Rehabilitations-Angebote oder Kontakte zu Stellen, die eine Nachsorge anbieten.

    Deutschlandweite telefonische Beratung
    Bundesweite Sucht-Hotline: 01805 313031
    Infotelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): 0221 892031
    Telefonseelsorge: 0800 11101111 oder 0800 1110222
    https://www.sucht-und-drogen-hotline.de/
    https://www.kmdd.de/adressen-und-link...

    Wenn ihr wissen wollt, was er aus seinem Rückfall gelernt hat und welche große Stütze er für seinen Kampf mit der Sucht gefunden hat, dann schaut meine neue Folge: „Alkoholsucht: So schnell wird man rückfällig“

    Folge 6 der Frage „Saufen wir zu viel?“

    Das ist Die Frage:

    Es gibt diese großen, kniffligen Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Saufen wir zu viel? Wie komme ich mit dem Tod klar? Was ist so geil an einem Fetisch? Muss ich Angst vor der Psychiatrie haben? Ich suche Antworten auf diese Fragen, Woche für Woche, für euch. Ich gebe mich nicht mit einfachen Antworten zufrieden - ich probiere lieber aus, bohre nach und gehe dahin, wo's auch mal unangenehm wird. Ich frage keine Experten, ich bin vor allem dabei: in der Psychiatrie, auf der Fetisch-Party, im Rettungshubschrauber. Jeden Dienstag, 13:00 Uhr gibt's eine neue Folge.

    ► Folgt mir auch auf Facebook: https://www.facebook.com/DieFrage/

  • Thema von Theodor im Forum Alkohol


    Ein Leben ohne Alkohol, ohne tagelange Exzesse auf der Reeperbahn, ohne Blackouts - nach 30 Jahren an der Flasche will Thomas Rüß es endlich schaffen, seine Sucht zu überwinden. Und er weiß, dass es seine vielleicht letzte Chance ist. Zuletzt erlebte er insgesamt sieben Wochen am Stück fast täglich einen Absturz. „So heftig war es noch nie“, sagt Thomas Rüß selbst. „Ich kann mich an so vieles nicht erinnern. Weil ich eben so extrem viel getrunken habe in dieser Zeit.“ Deshalb hat sich der 51-Jährige nun für eine zwölfwöchige Therapie in einer Tagesklinik entschieden. Ein wichtiger Schritt - auch für seine Lebensgefährtin Karin Sommer. Denn: Der 63-Jährigen machten die Alkoholeskapaden von Thomas Rüß auch deshalb schwer zu schaffen, weil sie glaubte, sein Verhalten unterbewusst zu unterstützen. Immer wieder hat sie damit gedroht, sich zu trennen, sollte Thomas Rüß rückfällig werden. Doch sie hat immer zu ihm gehalten. Wie sie die Therapie erlebt und ob es Thomas Rüß wirklich schafft, seine vielleicht letzte Chance zu nutzen – darüber spricht Steffen Hallaschka live bei stern TV mit Thomas Rüß, seiner Lebensgefährtin Karin Sommer und dem Suchttherapeuten Axel Schmidt.

  • Thema von Theodor im Forum Alkohol



    Das System der Alkoholpolitik in Schweden würde Deutschland nachhaltig positiv verändern. Leider sind unsere Politiker zu inkompetent um das Problem zu erkennen geschweige denn anzugehen.

  • Foren-Beitrag von Theodor im Thema

    Hallo Reiner
    Also ich bin ein Verfechter der klaren Worte, ich würde sie in einer stillen Minute einfach mal ansprechen.
    Dir sollte aber klar sein, dass die Alkoholkranke/oder Gefährdete in jedem, der ihr helfen will einen Gegner sieht, der ihr ihren Alkohol wegnehmen will. Rechnen also in jedem Fall mit zum Teil aggressiver Gegenwehr! Erst wenn die Betroffene selbst erkannt hat, dass sie ein Alkoholproblem hat, ist sie bereit sich helfen zu lassen und etwas zu unternehmen. Diese Einsicht wird aber nur erreicht, wenn die Betroffene an den Folgen ihrer Trinkerei mehr leidet, als der Alkoholkonsum ihr andererseits noch Lustgewinn oder Trost verschafft. Erst unter diesem Leidensdruck wird sie bereit sein, sich helfen zu lassen.

  • Alkohol am ArbeitsplatzDatum14.07.2019 05:47
    Thema von Theodor im Forum Alkohol
  • Thema von Theodor im Forum Alkohol



    Bei Alkoholsucht galten lange vor allem Männer als gefährdet. Doch mittlerweile haben die Frauen gleichgezogen. Wobei Männer auch in der Öffentlichkeit trinken, Frauen eher heimlich zu Hause.
    .In Deutschland konsumieren 9,5 Millionen Menschen Alkohol in schädlicher Menge, 1,3 Millionen gelten als abhängig. Selten schaffen sie es aus eigener Kraft, dieser Sucht zu entkommen. Zumal sich nur zehn Prozent in eine Behandlung begeben.

    "Medikament" gegen Angst und Einsamkeit
    Zwei davon sind Claudia und Jacqueline. Claudia, 51, aus der Nähe von Düsseldorf ist wieder einmal rückfällig geworden. Sie trinkt schon lange. Beruflich ist sie erfolgreich. Nach einer Ausbildung in der Parfümeriebranche steigt sie in der Kosmetikindustrie bis zur Vertriebsdirektorin auf. Flüge durch Europa, Kundenevents, Leben in Hotels, höchstens zwei Tage in der Woche zu Hause. Sie verbringt die Abende allein auf dem Hotelzimmer, wo in den Minibars mindestens zwei Sorten jedes Stimmungsbeschleunigers auf sie warten.

    Ihre wichtigsten menschlichen Bezugspunkte sind die Mutter und die Schwester. Und so setzt sie "die Droge Alkohol als Medikament" ein gegen Ängste und Einsamkeit. Wie zuletzt, nachdem innerhalb eines Jahres ihre Schwester und die Mutter gestorben waren. Sie hat schon mehrmals versucht, vom Trinken loszukommen. Jetzt will sie noch einmal in eine private Suchtklinik gehen. Sie muss es endlich schaffen!

    Allein mit "Freund" Alkohol
    Jacqueline, 49, Erzieherin, lebt ein ganz anderes Leben. 29 Jahre verheiratet, zwei Kinder und mittlerweile auch einen Enkel, einen Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnortes auf der Ostseeinsel Usedom. Es sieht aus wie ein gutes Leben. Trotzdem hat sie das alles mit ihrer 15-jährigen Alkoholkarriere aufs Spiel gesetzt.

    Die Kinder aus dem Haus, der Ehemann wegen seines Jobs immer 14 Tage am Stück im Ausland, ist sie plötzlich mit sich und dem "Freund" Alkohol allein und will nicht wahrhaben, dass sie bald keine Kontrolle mehr über das Trinken hat. Bis zu sechs Flaschen Wein am Tag im Körper, nimmt sie die Mahnungen ihrer verzweifelten Familie nicht wahr. Kinder und Ehemann rutschen in eine Co-Abhängigkeit und werden Teil des Sucht-Systems, gegen das sie sich zunehmend machtlos fühlen. Jacqueline versteckt die Flaschen hinter dem Schrank, im Schuppen, im Auto und entsorgt sie auf dem Weg zur Arbeit, damit sie im Dorf nicht erwischt wird. Ihre Arbeit erledigt sie nach wie vor zur vollsten Zufriedenheit.

    Es nicht einfach, Hilfe anzunehmen
    Warum Jacqueline so viel getrunken hat, kann sie heute nicht sicher beantworten. Vielleicht war es das abendliche Alleinsein, möglicherweise auch der Stress bei der Arbeit. Erst als sie im Job auf ihre Sucht angesprochen wird, entschließt sie sich, Hilfe anzunehmen. Sie hat das Glück, dass die Kollegen ihr bei der Suche nach einer Therapieeinrichtung helfen und sie während ihres monatelangen Aufenthalts in der Klinik besuchen. Den Entzug steht sie mit eisernem Willen durch - trotz Zitterns, Schlafstörungen, schlechter Stimmung, Kopfschmerzen. Im Alltag macht sie seither einen Bogen um jedes Glas Alkohol, meidet öffentliche Feste. Seit gut drei Jahren ist sie trocken.

  • Alternativen zu Selbsthilfegruppen Datum29.05.2019 07:03
    Foren-Beitrag von Theodor im Thema

    Hallo Sandra,
    Du bist wirklich eine der ganz wenigen, von denen ich gehört habe, die das wirklich ganz allein geschaft haben, Respekt! Grade beim Ritzen und vor allem den Drogen.
    Ich bin damals auch weit weggezogen, um aus meinem Umfeld zu endkommen, ohne dies hätte ich es auch nicht geschaft. Zu viele „Freunde“ und hinter jeder Ecke eine Erinnerung!
    Ja der verdammte Saufdruck, den kenne ich zu genügend. Auch heute, nach Jahren, überkommt er mich noch manchmal. Anfangs nahm ich Tabletten um ihn auszuhalten, es gibt da ganz gute, die sollten aber nur mit einem Arzt besprochen werden, heute hab ich gelernt ihn auszuhalten.
    Bei mir ist er verdammt ausgeprägt, ich bekomme dann Schweißausbrüche, zittern und überhaupt ich könnte dann die Wände hochlaufen. Ich habe >hier< auch schon mal drübergeschrieben.
    Ich habe zwar die Möglichkeit jederzeit jemanden aus der Gruppe anzurufen, aber sind wir mal ganz ehrlich, ich habe es noch nie gemacht, ne ich leide dann lieber wie ein richtiger Mann 😊
    Aber ich habe gelernt damit umzugehen, meist nam ich meinen Hund, packe ein paar Flaschen Wasser in einen Rucksack und ging tief in den Wald. Oder wie in den letzten Jahren, ich halte es einfach aus, AUSHALTEN, mich selbst aushalten und die Gewissheit es bringt mich nicht um, nur der Alkohol kann mich zerstören! Alles andere ist auszuhalten!
    Ich sehe mich dann auch meistens selbst, wenn ich einen Rückfall hatte. Weist du ich war ein übler Trinker, also was die menge anging, ich trank nur Braunes (also Whisky oder Cognac ) und das bis zu drei Flaschen am Tag. Und ich weis genau, dass ich da stehen würde wo ich aufgehört habe. Mit allem drum und Dran, dem trockenkotzen am Morgen, dem Zittern, der Gier. Ne, denke ich dann, da will ich auf keinem Fall mehr hin!
    Aber du glaubst nicht wie gut ich mich nachdem ich es überstanden habe fühle. Es ist jedes mal wie ein kleiner Sieg! Großer Sieg! und ich bin nüchtern, kann darüber reden mit Leuten die das verstehen oder selbst erlebt haben (also in meiner Gruppe) (oder hier) und das tut dann nochmal gut.
    LG

  • Alternativen zu Selbsthilfegruppen Datum27.05.2019 20:40
    Foren-Beitrag von Theodor im Thema

    Hallo Sandra,
    „Haltet ihr sowas für denkbar?“ Puh, das ist eine schwierige Frage!
    Im ersten Moment dachte ich gleich nein, dann sagte ich mir warum eigentlich nicht, ich darf nicht immer von mir selbst ausgehen!

    Aber erstmal Willkommen in unserem Forum, ich bin der Theodor,56 Jahre und Alkoholiker (seit 8 Jahren trocken). Ich trank, besser gesagt ich soff seit meinem 14 Lebensjahr und hatte es umsonst versucht, über Jahre hinweg, selbst aus der Sucht loszukommen. Ich meinte immer das ich es selbst schaffen würde, schließlich war ich ja kein Alkoholiker im herkömmlichen Sinne. Ich hatte keine Entzugserscheinungen (wie denn auch, hatte ja ständig einen im Tee) und überhaupt, Alkoholiker das waren immer die Anderen, die Penner auf der Parkbank, die Asozialen, aber doch nicht ich. Erst recht von professioneller Hilfe wollte ich nichts wissen, wie gesagt: ich bin ja schließlich kein Alkoholiker! Erst nachdem ich alles versoffen hatte, Haus, Ehe, Kinder, suchte ich Hilfe im Professionellem Bereich. Ich hatte Glück mit meiner Therapeutin, (es ist ja auch verdammt schwer jemanden zu finden dem man vertrauen kann und wo die Chemie stimmt) ich hatte bestimmt sechs Anläufe gebraucht bis ich sie gefunden hatte. Ich fand es gut diesen Kampf nicht mehr allein durchstehen zu müssen und sie überredete mich zu meiner ersten Therapie, das war 1998, zu gehen.
    Was folgte wurde erneut ein schwerer Kampf der über zehn Jahre, sechs Therapien und unzählige Entgiftungen ging. Dennoch war es auch eine wichtige Zeit in meinem Leben! Hier kam ich auch zum ersten mal mit Selbsthilfegruppen in Kontakt und damit konnte ich nun mal überhaupt nichts anfangen! Was waren das für Menschen? Wiederum brauchte ich viele Anläufe um überhaupt eine Gruppe zu finden, probierte diese und jene aus, bis ich dann endlich eine gefunden hatte wo einfach alles stimmte. Und das war meine Rettung, hier saßen die wirklichen Profis, Menschen wie du und ich und doch so ganz anders! Hier saß der Doktor neben dem Arbeiter usw. Alkoholiker, oder anders abhängige, wie ich. Hier konnte ich schreien, weinen, reden oder einfach nur zuhören und alle konnten das verstehen, weil sie ähnliches erlebt hatten. Ich bin durch und mit meiner Gruppe endlich abstinent geworden und noch heute ist sie meine Lebensversicherung!

    Nun zu deiner Frage, grade in der Selbsthilfe habe ich viele Menschen getroffen, die es ohne Professionelle Hilfe geschaft haben trocken zu werden. Sie alle würden dir aber sagen dass es ohne Gruppe nicht geht. Warst du mal in einer? Ich meine, du hast eingesehen das du ein Problem hast, das ist schon mehr als ich bei anderen gesehen habe! Du hast einen Freund, der dich aufmerksam gemacht hat, dich somit bestimmt auch unterstützen würde. Hat es dir nicht gut getan einfach mal so etwas ins Forum zu schreiben? Warum willst du das alles mit dir alleine ausmachen?
    Geteiltes Leid ist halbes Leid!!!
    Jeder von uns muss seinen eigenen Weg finden, bei mir ist es eben die Selbsthilfegruppe. Egal welchen Weg du auch gehst, Alkohol Tagebuch schreiben ist sicherlich auch eine gute Idee sich mit dem Alkohol auseinander zu setzen, ich wünsche dir das du den richtigen findest!
    LG Theodor
    P.S.
    mich würde es auch sehr interessieren, ob noch jemand eine Meinung dazu hat.

  • Messi hin oder herDatum26.05.2019 04:24
    Foren-Beitrag von Theodor im Thema

    Hallo Kalle,
    erstmal Willkommen hier in unsrem Forum.
    Na da hast du ja ganz schön viele Baustellen! Und das schlimme ist wohl das alles Hand in Hand geht. Ich bin Alkoholiker, also Trockener Alkoholiker, kämpfe aber immer noch mit Depressionen und Angstzuständen, die ich aber dank meiner Nüchternheit, Medikamenten und vor allem mit meiner Gruppe ganz gut im Griff habe.
    Gehst du in eine Gruppe?
    Ich stelle mir das alles sehr schlimm vor. Messi sein, obwohl ich nicht allzu viel darüber weiß, deine Krankheiten, Arthrose, COPD (das ist doch diese Lungenkrankheit?) das ist schon viel was da zusammenkommt. Ich denke da kann man auch nur eins nach dem anderen angehen, ist doch gut wenn du jetzt erstmal in eine Klinik gehen kannst, Gesundheitlich können sie dir hoffentlich helfen.
    Alles andere, wie schon gesagt, Schritt für Schritt.
    Einen wichtigen hast du ja schon getan, indem du sagst das du ein Messi bist.
    Das du dich hier in unserem Forum angemeldet hast zeigt das du dich damit auseinander setzt und das ist schon verdammt viel!
    Finde Toll das du so viele Hobbys hast, ich denke die können auch viel helfen.

  • Thema von Theodor im Forum Alkohol



    Sektempfang, Restaurantbesuch, Party – zu vielen Anlässen gehört Alkohol dazu. Jeder muss selbst entscheiden, ob und wie viel er davon genießt. Für viele Menschen ist Alkohol aber mehr als nur das Gläschen in Ehren. Kommt das Leben in Schieflage, wird er oft zum Seelentröster, zum besten Freund, zur Falle. Wie kommt man raus aus einer Spirale, die sich immer schneller dreht? Dr. Herald Hopf, Chefarzt der Tagesklinik Waldfriede und der Psychosomatischen Privatklinik Nikolassee, spricht über Wege aus der Alkoholabhängigkeit.

  • Traumatische Kindheit und SuchtDatum13.05.2019 06:22
    Thema von Theodor im Forum Alkohol

    Hallo Leute, ich habe hier ja schon oft Beiträge von Lavario geteilt, weil ich sie einfach gut finde. In diesem Video geht es um Trauma und Sucht und das passt ja zu unserer Veranstaltung am 22. Mai 2019.
    Gut finde ich das mal gezeigt wird wie so ein Coaching abläuft, also die frage und Antwort.
    Aber seht selbst...


    Ein Patient berichtet von seiner schlimmen Kindheit und wie das seine Sucht gefördert hat. Der Therapeut gibt eine ausführliche Antwort. Noch mehr Tipps gibt es im http://www.lavario.de/suchtblog oder direkt bei http://www.lavario.de

  • Mittwoch 22.05 2019

    Zum Thema »Trauma und Sucht – die unterschätzte Verbindung?« bieten die Selbsthilfegruppen des DRK-Odenwaldkreis e.V. am Mittwoch, dem 22. Mai 2019 um 18.00 Uhr im DRK-Haus, Bahnstraße 43 in 64711 Erbach einen Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde an.

    Die Lebensgeschichten von Menschen mit Suchtproblemen sind oft durch stark belastende traumatische Erfahrungen geprägt. Bei vielen Betroffenen waren Suchtmittel zunächst ein Versuch, die Folgen dieser Erlebnisse besser zu bewältigen. Werden Menschen dann suchtmittelabhängig, erleben sie häufig weitere Traumatisierungen.

    Die Traumaforschung hat in den vergangenen 20 Jahren große Fortschritte gemacht. Dabei spielt der Zusammenhang von Trauma und Sucht zunehmend eine Rolle. Im Rahmen der bundesweiten Suchtwoche möchten wir mit dieser Veranstaltung für die Wechselwirkung von Traumata und Sucht sensibilisieren.

    Als kompetenter Referent konnte Herr Mathias Haase von der Ambulanten Suchthilfe des Diakonischen Werkes Hanau gewonnen werden.

    Die Veranstaltung findet im Mehrzweckraum des DRK-Hauses, Bahnstraße 43, in 64711 Erbach statt. Karten- sowie Sitzplatzreservierungen werden nicht entgegengenommen, es empfiehlt sich eine rechtzeitige Ankunft. Dank der großzügigen Unterstützung der AOK Hessen kann die Veranstaltung für Besucher kostenfrei angeboten werden.

    Ein Infostand wird über die Arbeit der DRK-Selbsthilfegruppen im Odenwaldkreis informieren.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter https://drk-odenwaldkreis.de/trauma-und-sucht-die-untersch…/ oder persönlich über Frau Friedel Weyrauch 06062/60760 und Herrn Horst Weigel 06062/60775 bzw. selbsthilfe@drk-odenwaldkreis.de.


    erstellt vonEingetragen von Theodor
    UhrzeitDatum: 22.Mai.2019
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