Foren Suche

  • Gruppen für Menschen mit KrebsDatum24.02.2015 17:47

    Krebsselbsthilfegruppen

    Die Gruppe ist ein wichtiges Angebot für betroffene Menschen, da die Gruppenaktivitäten und der Austausch untereinander aus dem Gefühl der Hilflosigkeit und Passivität herausholen und Gedanken, Ängste und Sorgen mit anderen geteilt werden können.

    Die Freude und der Spaß im Zusammensein mit der Gruppe gibt neue Kraft und Lebensmut.

    BEERFELDEN
    DRK-Gesprächskreis Krebs
    Gruppentreffen
    jeden 2. Dienstag im Monat
    um 15:00 Uhr, Treffpunkt auf Anfrage
    06068-1607


    --------------------------------------------------------------------------------

    REICHELSHEIM / ERZBACH
    DRK-Krebsselbsthilfegruppe
    Gruppentreffen jeden 1. Montag im Monat
    um 15:00 Uhr,
    im Feuerwehrhaus Erzbach

    --------------------------------------------------------------------------------

    ERBACH
    DRK-Krebsselbsthilfegruppe
    Gruppentreffen jeden 1. Freitag im Monat um 17:00 Uhr
    im DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum
    Bahnstraße 43 in Erbach

    Ansprechpartnerin im DRK Kreisverband Odenwaldkreis e.V. ist:

    Annemarie Ruppert
    Telefon: 06062-607-13
    (09:00 – 12:00 h)
    Fax: 06062-607-55
    eMail:
    annemarie.ruppert@drk-odenwaldkreis.de

  • Sucht im AlterDatum24.02.2015 15:49
    Thema von Friedel im Forum Alkohol

    Neues aus der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen):

    Herzlich willkommen!

    Sucht kennt keine Altersgrenzen. Alkohol, Tabak und psychoaktive Medikamente führen auch im höheren und hohen Lebensalter zu Missbrauch und Abhängigkeit sowie weiteren schweren gesundheitlichen Schäden. Auch bei illegalen Drogen gibt es eine wachsende Gruppe älterer Konsumenten, deren Bedarf an Hilfe und Unterstützung über die Behandlung der Drogenabhängigkeit hinausgeht.

    Die Zahl der älteren Personen, die Missbrauch oder eine Abhängigkeit von Alkohol, Tabak oder psychoaktiven Medikamenten aufweisen, geht in die Millionen. Bislang erhalten aber nur wenige angemessene fachliche Hilfe. Damit sich das ändert, hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS) Angebote zum Thema „Missbrauch und Abhängigkeit im Alter“ entwickelt. Mit der Botschaft „Unabhängig im Alter – Suchtprobleme sind lösbar“ möchten die DHS und ihr Kooperationspartner, die BARMER GEK, dazu beitragen, dass ältere Menschen häufiger als bisher in Beratung und Therapie vermittelt werden.

    Denn: Hilfe ist möglich. Und für mehr Gesundheit, Lebensqualität und Lebensfreude ist niemand zu alt!

  • Angst und DepressionenDatum24.02.2015 15:37
    Thema von Friedel im Forum Depressionen

    Selbsthilfegruppe für Menschen mit Angst und Depression

    Depression? Einsamkeit? Angst? Dunkel?

    Nicht erst seit dem Freitod des Fußballers Robert Enke ist das Krankheitsbild „Depression“ in aller Munde.
    Die Verbreitung ist größer als angenommen.

    Dabei sind alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen betroffen, Alte und Junge, Reiche und Arme, der Arbeiter und die Hochschulprofessorin.

    Depressionen bedeuten in der Regel einen Zerfall der eigenen Integrität, einen Zusammenbruch der Persönlichkeit, die Lebensqualität kann
    schwer beeinträchtigt werden.


    Wo finden wir Hilfe?

    Im Unterschied zu anderen Krankheiten oder Störungen reden die Betroffenen oft nicht über ihr Leiden – im Gegenteil, sie ziehen sich zurück.
    Die unmittelbare Umwelt kann damit oft nicht umgehen, Angehörige entwickeln ein schlechtes Gewissen – nicht selten ärgert man sich auch über depressive, angstvolle und zurückgezogen lebende Mitmenschen, weil man sich selbst so hilflos fühlt.

    Schuldgefühle sind die Folge, bei den Betroffenen, aber auch bei Freunden und Angehörigen.

    Hilfe...

    ...dürfen wir nicht als „Wunder“ erwarten - weder in Tablettenform noch als Märchenprinz.
    Helfen können wir uns selbst, indem wir uns mit Menschen treffen, denen es genauso oder ähnlich geht – ohne Ängste und ohne Schamgefühle. Wir können zuhören und uns wird zugehört.

    ...wir helfen uns gegenseitig
    ...wir helfen uns selbst

    Wir treffen uns
    jeden ersten Mittwoch im Monat
    17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
    im DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum
    Am Treppenweg 8 in 64711 Erbach
    Kontakt:

    Diakonisches Werk Odenwald
    06061-9650-144

    DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum
    Friedel Weyrauch
    06062-60760 und 0162 2578112

  • Erwachsene Kinder von SuchtkrankenDatum23.02.2015 22:11

    Zu diesem Thema möchte ich ganz viel schreiben, aber heute Abend bin ich zu müde. Ich bin so ein erwachsenes Kind und suche schon so lange nach einer solchen Selbsthilfegruppe. Vielleicht findet sich ja hier im Forum so eine Gruppe zusammen!

    Bis dann.....

  • EsstörungenDatum23.02.2015 22:04
    Thema von Friedel im Forum Essstörungen

    ...zu dick, zu dünn oder gerade richtig?

    Diese Frage haben Sie sich vielleicht schon oft gestellt und eindeutig beantwortet - bin ich zu dick?
    Ständig mit dem Gefühl der Unzufriedenheit und den Gedanken ans "Essen" zu leben ist quälend.

    Wann wird es Zeit, etwas zu unternehmen?

    Essstörungen beginnen im Kopf. Die ständige Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper führt zu Diätversuchen oder eingeschränktem Essen, d.h. bestimmte Nahrungsmittel werden vermieden oder die Menge und Zeiten stark eingeschränkt.
    Menschen mit Essstörungen schlucken ihre Gefühle herunter wie z.B. Ärger, Wut oder Trauer. Sie essen kaum noch, essen in großen Mengen und übergeben sich oder essen ständig und fühlen sich niemals satt.
    Häufig ist das Thema Essen der einzige Trost, mit dem Gefühl der inneren Leere umzugehen.

    Was kann ich tun?

    Sich selbst wieder liebevoll annehmen und die Verantwortung für sich zu übernehmen, kann ein weiter Weg für Menschen mit Essstörungen sein.

    Ein Weg, der beispielsweise durch Information und Hilfe von Außen oder auch durch Austausch in einer Selbsthilfegruppe bewältigt werden kann.

    Weitere Informationen unter www.leben-hat-gewicht.de

    Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essstörungen trifft sich an jedem 1. und 3. Dienstag im Gruppenraum des DRK-Selbsthilfe-und Informationszentrums, Am Treppenweg 8 in 64711 Erbach

    Kontakt: Heide 06163 81154 oder 0162 2578112

  • KaufsuchtDatum23.02.2015 21:56
    Thema von Friedel im Forum Kaufsucht

    Wenn Kaufen zur Sucht wird

    Kaufen kann doch keine Sucht sein, oder ?…..Tatsächlich bekommt Kaufen Suchtcharakter und wird für den Betroffenen zum großen Problem, wenn der innere Zwang, kaufen zu müssen und die ständige Wiederholung der Kaufhandlung überwiegen. Suchtkriterien sind: Kontrollverlust, Zwang zur Wiederholung, Dosissteigerung, Entzugserscheinungen wie etwa Schweißausbrüche, Zittern, innere Unruhe und Depressionen. Hinzukommen Schuldgefühle, dass man sich nicht im Griff hat. Durch die mit dem zwanghaften Kaufen verbundenen Geldausgaben kommt es häufig zu hohen Schulden bis hin zur Privatinsolvenz, Partnerschafts- und Arbeitsplatzproblemen.

    Die Kaufsucht ist eine Sucht, in der die Betroffenen nach Liebe und Anerkennung suchen. Deshalb sollte keinem das Gegenteil geschehen, durch Vorverurteilung und Abwertung, nur weil die Sucht noch nicht gesellschaftlich und medizinisch anerkannt ist. Wie es mit der Sucht tatsächlich ist, kann nur ein Kaufsüchtiger wiedergeben.

    Sieglinde Zimmer-Fiene, wurde rund 25 Jahre lang von der Kaufsucht beherrscht. Erst im November 2002 in der von ihr gegründeten Selbsthilfegruppe konnte sie ohne Vorhaltungen über diese Sucht sprechen.

    Jeder Rückfall, über den sie offen sprechen konnte, hat sie einen Schritt weiter gebracht. Die Kaufsucht kommt schleichend und sie geht auch nur ganz langsam. Sieglinde Zimmer-Fiene kann heute, jetzt und hier sagen, dass die Rückfälle dazu gehören. Sie sind natürlich kein Freibrief, aber niemand kann von heute auf morgen seine Sucht in den Griff bekommen.

    „Ohne die Selbsthilfegruppe hätte ich nicht mein Neues Ich kennengelernt.“

    „Es ging nur mit dem offenen Reden in der Gruppe, ohne Vorhaltungen und ohne Druck,“ berichtet die 55-Jährige aus Hannover.

    Seit Frau Zimmer-Fiene im Odenwaldkreis einen Vortrag gehalten hat, gibt es einen noch kleinen Kreis Menschen, die sich zu einer Selbsthilfegruppe unter dem Dach des DRK mit dem Ziel des regelmäßigen Erfahrungsaustauschs und dem Wunsch nach Veränderung dieses oft unerträglichen Zwanges, treffen.

    Die Treffen finden regelmäßig an jedem zweiten Mittwoch im Monat im DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum, Am Treppenweg 8 in Erbach 18 -19:30 Uhr, statt.

    Kontakt: 0170-5259038 oder 0162-2578112

  • [[File:Treppenweg.jpg|left|300px|300px]]Das DRK-Selbsthilfe-und Informationszentrum?
    Was ist das und was beinhaltet das?

    Ja, das werde ich oft gefragt und weiß eigentlich keine aussagekräftige Antwort darauf. Es gibt vom Selbsthilfezentrum keinen Flyer und auch sonst keine Beschreibung und deshalb fällt es mir jetzt so schwer, die richtigen Worte zu finden, um die Bedeutung für die Selbsthilfegruppen oder überhaupt für die Menschen, die diese Räumlichkeiten aufsuchen und nutzen, für mich zu etwas ganz Besonderem machen.

    Nach einigen Umzügen mit den Gruppen hatten wir endlich einen eigenen Gruppenraum. Für mich heute noch ein Wunder und ein wunderbares Geschenk, das uns das DRK machte. Der Gruppenraum ist etwas ganz Besonderes, denn für die Gruppen ist es ein wichtiger Ort, in dem sie sich öffnen können und wissen wo sie hingehören. Er sollte so eine Art Heimat sein, weil ein Wechsel der Gruppenräume oft Spuren der Trauer hinterlässt, denn es ist wie ein persönlicher Wegzug von den eigenen Räumlichkeiten. Die Räumlichkeiten können viel erzählen von Verzweiflung und Mutlosigkeit oder auch Hoffnung und den Beginn eines neuen Lebens.
    In den Gruppenräumen können die Gruppenteilnehmer Sicherheit, Halt und Beständigkeit für sich selbst finden.

    Ich hoffe ich konnte ausdrücken wie wichtig so ein Raum ist. Viele Menschen konnten dort von ihrer Sucht loskommen, Trauer bearbeiten, neuen Lebensmut schöpfen, Kraft tanken und viele Hilfestellungen und Informationen bekommen. „Gemeinsamkeit ist unsere Stärke“ war und ist unser Motto.

    Nun möchte ich den Weg in den Treppenweg beschreiben:
    Damals dachte ich, als unser Kreisgeschäftsführer, Holger Wießmann mir die Räumlichkeiten zeigte, na typisch, jetzt stellen sie uns aufs Abstellgleis, ab in die Schmuddelecke, denn der Treppenweg war nicht mehr gut in Schuss. Viele Geschäfte standen leer und waren zum Teil total verwahrlost.
    Aber es war auch die Gelegenheit für die Gruppen, „Gemeinsamkeit ist unsere Stärke“ zu leben. Und die Angehörigengruppe machte den Anfang. Die Räume wurden von den Angehörigen renoviert, gestrichen, günstige Möbel angeschafft. Beim Renovieren passierte dann auch noch ein Unfall, Karlheinz, der auch helfen wollte, fiel von der Leiter und brach sich beide Arme und musste operiert werden. Eine Katastrophe für mich. Gott sei Dank ist Karlheinz heute wieder in Ordnung.

    2008 war es dann endlich soweit: Eröffnung mit der Gesundheitsministerium Ulla Schmidt, Frau Dr. Erika Ober, DRK-Vorsitzender Konrad Bäumle, Frau Dr. Weber, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbandes Wiesbaden, Landrat Schnur und natürlich viele viele Menschen aus den Gruppen. Wir waren total stolz darauf, dass wir endlich einen schönen Gruppenraum hatten und so viele Menschen zur Einweihungsfeier kamen. Öffentlichkeitsarbeit oder auch als Gruppe gesehen zu werden, ist für unsere Arbeit ganz wichtig. Es werden vielleicht auch Betroffene, die noch nicht den Weg in eine Gruppe gefunden haben, aufmerksam auf uns.

    Immerhin hatten wir damals schon folgende Gruppen:

    • für Menschen mit Suchtproblemen in Erbach, montags 1990
    • Angehörigengruppe, dienstags 1993
    • Krankenhaus Info-Gruppe, mittwochs 1999
    • Sorgentelefon für Angehörige 1998
    • Gruppe für Menschen mit Essstörungen,
    jeden 1. und 3. Dienstag im Monat 2002
    • Gesprächskreis Trauer, jeden 1. Mittwoch/Monat 2001
    • CMA-Gruppe, donnerstags 2006


    Dann kamen die Gruppen hinzu:

    • Trauernde Kinder 2007
    • Trauernde Eltern 2009
    • Suchtgruppe in Reichelsheim 2009
    • Gruppe für Menschen mit Angst und Depression 2009
    • Angehörigengruppe montags nachmittags 2010
    • Kaufsuchtgruppe 2011
    • Gruppe für Angehörige von Messies 2011
    • Gruppe für Frauen mit Suchtproblemen 2013

    • Und dann kam die Erbacher DRK-Krebsgruppe noch dazu!

    Nach anfänglichem Misstrauen der vielen Menschen, die täglich rauf und runter den Treppenweg passieren, siegte die Neugierde. Was macht denn das DRK da? Viele stehen oft an den Anzeigetafeln und lesen, was es alles für Angebote hier gibt. Manche schütteln den Kopf oder ich höre wie sie sagen: Was, es gibt auch Kaufsuchtgruppen, Anna, da kannst Du mal hingehen, denn Du gehst auch zu oft zum Einkaufen!
    Oder es kommen auch viele einfach durch die Tür und erkundigen sich, wie sie wem helfen könnten. Kinder schlagen sich die Knie auf und benötigen ein Pflaster, jemand will etwas über den Hausnotruf wissen oder es fragt mich jemand: Haben sie einen Moment Zeit für mich, denn ich habe ein Problem? Oder ich gebe einfach ein Glas Wasser einer Frau oder einem Mann, die Schwierigkeiten haben, bei großer Hitze die vielen Treppen hinauf zu laufen. Ich biete ihnen einen Stuhl oder eine Tasse Kaffee an. So kommt man auch ins Gespräch und das Rote Kreuz wird gelobt, dass es so eine Einrichtung gibt.

    Die Räumlichkeiten im Treppenweg sind zu einer wichtigen Begegnungsstätte geworden. An manchen Tagen komme ich überhaupt nicht zu meinen zusätzlichen Verwaltungsaufgaben. Es finden dort auch die monatlichen Großteam-Treffen der DRK-Suchthilfe (mit dem Kreisgeschäftsführer) und dem Netzwerk Sucht (alle relevanten Suchteinrichtungen im Odenwaldkreis) statt.

    Im Selbsthilfezentrum vergebe ich telefonisch Termine für Erstgespräche mit Menschen, die z.B. wegen Trauer oder Suchtproblemen mit mir sprechen wollen. Bei dem Erstgespräch stellt sich oft heraus, was diese Menschen dringend benötigen. Denn von meiner Ausbildung her und meiner 30jährigen Erfahrung im Suchtbereich als Betroffene erlaube ich mir zu beurteilen, was Menschen in Not dringend benötigen. Ob für sie eine Selbsthilfegruppe reicht oder ob sie weiterführende Therapiegespräche in einer Beratungsstelle benötigen oder auch evtl. mit einem Psychotherapeuten Kontakt aufnehmen sollten. Oft stelle ich auch den Kontakt zu einer Beratungsstelle im Odenwaldkreis her, denn ich bin Mitglied in einem Netzwerk Sucht, in dem sich alle relevanten Bereiche der Sucht befinden. Das macht die Terminvereinbarung hilfreicher, denn mein persönlicher Kontakt mit diesen Stellen bzw. den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt den Klienten zu Gute.
    Oft kann ich auch die Angst vor einem erstem Besuch in eine Selbsthilfegruppe etwas nehmen. Ich vermittle die Menschen nicht nur in eine DRK-Gruppe, sondern ich stelle auch immer alle Gruppen (AA, Kreuzbund oder die freien Gruppen in Bad König und Steinbach) im Odenwaldkreis vor und empfehle den Klienten, dass sie sich alle einmal anschauen sollten, damit sie ein Gefühl für die Gruppe bekommen. Ich biete ihnen auch an, dass ich sie bei einem Erstbesuch begleiten kann, das nimmt oft auch noch einmal die Angst vor dem Besuch in einer Gruppe.
    Außerdem unterstütze ich Menschen, die eine Selbsthilfegruppe initiieren wollen in Form von gemeinsamen Erstellen von Presseartikeln, das Ausfüllen von Anträgen an die Krankenkassen zwecks finanzieller Unterstützung und das zur Verfügungstellen von Räumlichkeiten. Oder auch eine anfängliche gemeinsame Gruppenbegleitung. Außerdem bietet das DRK auch Gruppensprecher-Schulungen an und jährlich einmal im Jahr ein bundesweites Seminar mit wechselnden Themen mit ca. 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Gruppen. Die Krönung aber ist alle zwei Jahre das bundesweite Treffen aller DRK-Gruppen. Hier treffen sich alle DRK-Gruppen zu einem Erfahrungsaustausch.

    Gerade bei einem Erstbesuch in einem Trauerkreis ist es oft auch sehr hilfreich, dass ich den Trauernden anbiete sie abzuholen für den Gesprächskreis. Hier im Odenwaldkreis ist es im Winter oft beschwerlich für sie in eine Gruppe zu kommen oder sie haben witterungsbedingt verständlicherweise Angst mit dem Auto abends zu fahren.

    Jeden Dienstag und Donnerstag wird eine feste Sprechstunde angeboten. Diese wird nicht nur von Interessierten aus den verschiedensten Selbsthilfegruppen wahrgenommen, sondern auch Bürgerinnen und Bürger aus dem Odenwaldkreis nutzen die Möglichkeit, sich vor Ort über die Angebote des DRK zu informieren.


    Erbach, 24.04.2016

  • FaschingDatum16.02.2015 10:57
    Thema von Friedel im Forum Alkohol

    Mich würde einmal interessieren, wie Ihr so Fasching ohne Alkohol erlebt und ob es Euch schwer fällt oder oder oder......

  • EsstörungenDatum06.02.2015 14:39
    Thema von Friedel im Forum Essstörungen

    Zu dick, zu dünn, zu viel Gewicht oder zu wenig oder gerade richtig?

    Die bekannteste Essstörung ist wahrscheinlich die Magersucht, obgleich sie nicht die häufigste Essstörung ist. Eine Magersucht beginnt oft mit einer ganz gewöhnlichen Diät, die nicht mehr beendet werden wird.
    Meist sind es Mädchen und junge Frauen, die zu hungern beginnen und damit auch nicht aufhören, wenn sie ihr ursprüngliches Wunschgewicht längst erreicht haben. Trotz Untergewicht haben sie noch immer das Gefühl zu dick zu sein. Essen und Nichtessen bestimmen schließlich den ganzen Tagesablauf, das gesamte Denken.
    Magersucht ist eine sehr gefährliche Krankheit, und kann in letzter Konsequenz zum Tod führen, wenn das Verhalten der Betroffenen nicht unterbrochen werden kann. Seelische Probleme, oftmals auch Missbrauchserfahrungen, können zur Magersucht führen.
    Esssüchtige hingegen nehmen große Mengen Nahrung zu sich, obwohl sie gar nicht mehr spüren, ob sie eigentlich noch Hunger haben oder nicht. Bei fast allen Esssüchtigen ist das Hunger- und Sättigungsempfinden erheblich gestört. Viele Esssüchtige essen, weil sie sich traurig, einsam oder gestresst fühlen. Essen wird dann wie ein Suchtmittel eingesetzt, um andere Bedürfnisse zu befriedigen.

    Ein häufiger Trugschluss der Esssüchtigen ist es zu glauben: "Wenn ich erst einmal schlank bin, dann wird alles gut!" Viele Frauen scheitern daran, dass sie ihr Aussehen, nicht aber ihr Leben bzw. Verhalten ändern wollen. Doch nur wer an sich selbst und seinen Problemen arbeitet, wird langfristig auch sein Gewicht verändern können. Deshalb hatten wir die Idee zur Gründung einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essstörungen.

    In dem Gesprächskreis wurde ein geschützter Rahmen geschaffen, um sich auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und sich gegenseitig Halt zu geben. Viele hatten den Wunsch, an der eigenen Situation evtl. etwas zu verändern oder auch die Angst abzubauen, endlich einmal einen Arzt aufzusuchen, sich gegenseitig Mut zuzusprechen und sich professionelle Hilfe zu holen. Hierbei konnte die Gruppe unterstützen.
    Zwei Gruppenmitglieder hatten es geschafft einen Arzt aufzusuchen, was für beide eine Riesenleistung war. Eine Teilnehmerin hatte festgestellt, dass sie wieder ausgedehnte Spaziergänge unternehmen konnte, was sie nicht mehr zu hoffen wagte. „Jetzt laufe ich mir meinen Kummer herunter und es geht mir wieder besser, wenn ich von einem Spaziergang nach Hause komme.“ Sie hat mittlerweile 87 kg abgenommen.


    Zurzeit besuchen hauptsächlich Menschen mit Adipositas die Gruppe, aber auch eine Frau mit dem Thema Magersucht Es geht in der Gruppe nicht um das zu- oder abnehmen, sondern es ist ein Erfahrungsaustausch und keine Therapiegruppe. Wir unterstützen uns gegenseitig und ermuntern auch Menschen in der Gruppe dazu, einen Arzt aufzusuchen oder sich Hilfe bei einem Therapeuten zu holen. Auf Wunsch der Gruppe wird auch ab und zu und mit finanzieller Unterstützung der AOK eine Referentin zu einem bestimmten Thema eingeladen.Da sich bei manchen Gruppenteilnehmern mit der Zeit Ängste aufgebaut hatten etwas zu unternehmen, hatte die Gruppe auch schon Ausflüge ausprobiert. Und siehe da, es war für alle ein Erlebnis und nichts ist passiert. Es verfestigt sich oft bei Menschen mit Adipositas die heimliche Angst, dass sie bei Fahrten mit einem Bus Schwierigkeiten bei Toilettengängen, oder auch bei den Sitzen in einem Bus oder Theater bekommen. Und bei der Fahrt nach Hamburg ins Theater konnten all' diese Ängste abgebaut werden und das Wir-Gefühl enorm steigern.

    Wir treffen uns an jedem 1. und 3. Dienstag im Monat im DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum um 17:00 Uhr - 18:30 Uhr, Am Treppenweg 8 in 64711 Erbach.
    Kontakt: Friedel 0162 2578112 oder Heide 0163 81154.

  • Thema von Friedel im Forum Selbsthilfe allgemein

    Aktionswoche Alkohol
    Mit großen Schritten geht es auf die 5. Aktionswoche Alkohol zu, die vom 13.-21. Juni 2015 stattfinden wird. Wieder werden sich unzählige Freiwillige und Engagierte mit einer eigenen Veranstaltung beteiligen und dazu beitragen, den Gedanken „Alkohol? Weniger ist besser!“ in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Aktionswoche ist nach wie vor eine einzigartige Präventionskampagne, die wie keine andere für Freiwilligkeit und Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und Selbsthilfe steht.
    Seit Dezember erscheint die Internetseite www.aktionswoche-alkohol.de im neuen Design und mit kompakten Infos zum Thema Alkohol und zur Aktionswoche. Veranstaltungen zur Aktionswoche können ab Mitte Februar auf der Homepage angemeldet werden. Gegenwärtig besteht bereits die Möglichkeit, die Logos der Aktionswoche für die eigene Öffentlichkeitsarbeit herunterzuladen (Rubrik „Für Veranstalter“). Auch Anzeigen für Ihre Printmaterialien als auch Internetbanner in unterschiedlichen Formaten stehen Ihnen zum Download zur Verfügung.
    Auch dieses Mal wird die DHS für die Veranstalter wieder zahlreiche Materialien kostenlos bereitstellen, die Sie im Rahmen Ihrer Aktionen verteilen können. Dazu zählen u.a. bewährte Broschüren, wie „Alles o.k. mit Alkohol?“, Factsheets rund um Mythen und Meinungen, das Faltblatt „Alkohol und Gesundheit? Weniger ist besser!“ sowie Haftnotizzettel mit dem neuen Aktionswochen-Logo. Natürlich dürfen auch Plakate in unterschiedlichen Formaten sowie die bewährte Z-Card - dieses Mal mit einem Selbsttest - nicht fehlen.
    Alle gemeldeten Veranstalter der Aktionswoche Alkohol können die Materialien über die Homepage www.aktionswoche-alkohol.de ab Frühjahr 2015 unter der Rubrik „Materialien“ bestellen.
    Ein Blick lohnt sich auch auf unsere Facebook-Seite:
    Unter www.facebook.com/aktionswochealkohol können sich Veranstalter und Interessierte zusätzlich über Neuigkeiten zur Aktionswoche informieren sowie Fragen und Kommentare zum Thema Alkohol posten.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

    Evaluation von DHS Broschüren

    Wir, die DRK-Gruppen machen bei dieser Suchtwoche wieder mit zwei größeren Aktionen mit. Hierfür bräuchte ich noch Helferinnen und Helfer, denn alleine kann ich dies nicht schultern.
    Also, Freiwillige bei mir melden.

    Außerdem hat unser Kreisverband in diesem Jahr sein 150 jähriges Bestehen, da kommt auch noch einiges auf uns zu und

    nicht zu vergessen,
    meine erste DRK "Montags-Suchtgruppe wird 25 Jahre. Ich bin unheimlich stolz darauf, dass ich es einmal in meinem Leben geschafft habe, so lange in einem Bereich, ohne zu saufen oder weg zu laufen, beständig war und immer noch bin.

    ....und Ihr alle habt mir dabei geholfen





  • Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungsmitteln vermeiden

    Gemeinsam mit der Bundesärztekammer und der BARMER GEK will die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) drei große Zielgruppen stärker auf die Gefahren des Benzodiazepingebrauchs aufmerksam machen: Ärzte, Apotheker und Patienten.
    Kernstück der Kampagne ist das Informationsblatt für Patienten und Patientinnen „Medikamenteneinnahme: Risiken vermeiden. Medikamente mit Abhängigkeitsrisiko: 4-K-Regel für den Umgang“. Es erklärt in verständlicher Sprache die Eigenschaften und Risiken von Benzodiazepinen und informiert, in welchem sehr begrenzten Rahmen die Einnahme erfolgen sollte.

    Die „4-K-Regel“ fasst schlüssig zusammen, wie Benzodiazepine richtig angewendet und damit Missbrauch und Abhängigkeit vermieden werden:

    klare Indikation (das Medikament nur verschreiben und einnehmen, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht)
    kleinste notwendige Dosis
    kurze Anwendung (maximal 14 Tage)
    kein schlagartiges Absetzen [/style]

    Darüber hinaus gibt der Flyer konkrete Hinweise, wie gesundheitsverträgliche Alternativen aussehen können - von Stressbewältigung bis Psychotherapie.
    Die Kampagne setzt auch auf das Engagement der in diesem Feld tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der ehrenamtlich Engagierten. Dafür hält sie drei einfache Aktivitäten bereit:
    Das Faltblatt kann kostenlos bestellt und weitergereicht werden, z. B. an Apotheker und Ärzte. Diese Kontaktaufnahme bietet eine win-win-Situation. Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen können sich in ihrem Umfeld bekannt machen und gleichzeitig die 4-K-Idee weitertragen.
    Die Kampagne kann zur regionalen Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden, z. B. im Kontakt zu Tageszeitungen, regionalen Anzeigenblättern etc.
    Der Link der Kampagne kann mit jeder Mail oder gezielt im Rahmen einer regionalen Initiative weiter verschickt werden: http://www.dhs.de und http://www.dhs.de/kampagnen/aktuell.html
    Dort finden Sie auch das Informationsblatt für Patienten, die Pressetexte, Hintergrundmaterialien (z.B. Medikamentenlisten) und weiteres Kampagnenmaterial (u.a. ein Leitfaden für Ärztinnen und Ärzte). Das Informationsblatt „Medikamenteneinnahme: Risiken vermeiden“ kann kostenfrei auch in größerer Stückzahl bei der DHS bestellt werden:http://www.dhs.de/ und www.dhs.de/Informationsmaterial/bestellung.

    Ich werde die Flyer für uns bestellen!!

    Friedel
    [/style]

  • Freitag 6.02 2015

    Heute bin ich online. Wenn jemand Lust auf ein Gespräch oder Fragen an mich hat. Ich habe heute Zeit
    Kommt ja nicht so oft vor und deshalb würde ich mich freuen, hier einmal jemanden zu treffen.

    Bis dann, Friedel


    erstellt vonEingetragen von Friedel
    UhrzeitDatum: 6.Februar.2015
  • Wenn Kaufen zur Sucht wirdDatum06.02.2015 01:51

    Kaufen kann doch keine Sucht sein, oder ?…..Tatsächlich bekommt Kaufen Suchtcharakter und wird für den Betroffenen zum großen Problem, wenn der innere Zwang, kaufen zu müssen und die ständige Wiederholung der Kaufhandlung überwiegen. Suchtkriterien sind: Kontrollverlust, Zwang zur Wiederholung, Dosissteigerung, Entzugserscheinungen wie etwa Schweißausbrüche, Zittern, innere Unruhe und Depressionen. Hinzukommen Schuldgefühle, dass man sich nicht im Griff hat. Durch die mit dem zwanghaften Kaufen verbundenen Geldausgaben kommt es häufig zu hohen Schulden bis hin zur Privatinsolvenz, Partnerschafts- und Arbeitsplatzproblemen.

    Die Kaufsucht ist eine Sucht, in der die Betroffenen nach Liebe und Anerkennung suchen. Deshalb sollte keinem das Gegenteil geschehen, durch Vorverurteilung und Abwertung, nur weil die Sucht noch nicht gesellschaftlich und medizinisch anerkannt ist. Wie es mit der Sucht tatsächlich ist, kann nur ein Kaufsüchtiger wiedergeben.

    Die Treffen finden regelmäßig an jedem zweiten Mittwoch im Monat im
    DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum
    Bahnstraße 43 in 64711Erbach
    18 -19:30 Uhr, statt.

    Kontakt: Martina: 017622311948 oder 0162-2578112

  • Dass Sterben in unserer Gesellschaft tabuisiert wird, ist hinlänglich bekannt. Trotzdem findet Sterben statt: täglich, überall, unterschiedslos in allen Kreisen und Altersgruppen, plötzlich, erwartet, selten ersehnt, meistens gefürchtet, fast immer verdrängt. Betroffene Angehörige müssen feststellen –schlimmer noch: erleben- dass dem Sterben, das unseren Liebsten schon sprichwörtlich alles abverlangt hat, nun die Trauer folgt, die über uns Angehörige wie ein nicht enden wollender Alptraum hereinbringt.

    Die vielfach beschriebenen Phasen des Trauerprozesses wecken bei nicht Betroffenen den Eindruck, Trauern sei eine Art vorübergehender Missstimmung, die auch wieder verfliegt. Tatsächlich stellt Trauer jedoch einen massiven Einschnitt oder gar Bruch im Leben des Trauernden dar. Es handelt sich um Schwerstarbeit, die höchst individuell geleistet werden muss und das unfreiwillig. Trauer kann misslingen, kann in schwerster Depression und Selbsttötung enden – und sie kann gemeistert werden. Dauern tut sie in jedem Fall, und zwar für immer, denn Trauer geht niemals ganz! Im Idealfall reiht sie sich irgendwann ein in das Spektrum aller Facetten, die menschliche Existenz, das Leben ausmacht. Dann stellt sie sogar eine gewisse Bereicherung dar. Der Trauernde weiß mehr, hat mehr erlebt als seine nicht trauernden Mitmenschen.

    Erwachsene vermitteln Kindern durch ihre tabuisierende Grundhaltung dem Sterben gegenüber den Eindruck, dies sei ein unpassendes Thema, Friedhöfe ungute Orte, um Bestattungsunternehmen sei ein großer Bogen zu machen, gewisse Fragen würden besser nicht gestellt etc.
    Dabei wird wichtige Zeit der Kinder verschwendet: nämlich sich Vorwissen über Sterben und Trauern zu erwerben, solange sie nicht selbst betroffen sind. Wie soll das Kind mit seiner Trauer umgehen, wenn es dann tatsächlich selbst mit dem Sterben eines lieben Angehörigen oder des geliebten Haustiers konfrontiert wird?

    Ist für Trauer im normalen Alltag des familiären Umfeldes kein oder nicht genug Raum, hilft die Begegnung mit ebenfalls trauernden Kindern oder Jugendlichen im Rahmen einer spezifischen Trauergruppe, echte Gemeinschaft zu erfahren.
    Ein akuter Sterbefall bedeutet, dass definitiv nichts im Leben des Kindes bleibt, wie es war: Einsamkeit, Verlassenheits-. Schuld- und Schamgefühle, Wut, Selbstwerteinbruch, die Erfahrung, plötzlich Außenseiter zu sein (weil die anderen Angst vor einem haben) – sind die neue Lebenswirklichkeit des betroffenen Kindes.

    Der eigene Verlust, der als höchst isolierendes Einzelschicksal erfahren wird, relativiert sich in der Begegnung mit wirklich verstehenden Menschen im besten Sinne, wenn nämlich die Erkenntnis reift, dass schließlich früher oder später jeder sterben wird und es viele ebenfalls Trauernde gibt, sogar Kinder.
    Was im angelsächsischen Raum längst etabliert ist, sollte auch hier im Odenwaldkreis lebenden Kindern und Jugendlichen als wichtiges Angebot zu Gesundheitsfürsorge und Stärkung ihres sozialen Umgangs ermöglicht werden.

    Leider hat die bisherige Begleiterin der Trauergruppe für Kinder plötzlich aufgehört und wir suchen Menschen, die es sich zutrauen, eine solche Gruppe von Kindern und Jugendlichen ehrenamtlich zu begleiten. Das DRK bietet Unterstützung in Form von Fortbildungen an. Die Kosten hierfür werden vom DRK übernommen.

    Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Interessierte bei uns melden würden. Vielen Dank!!

    Kontakt: 06062 60760 oder 0162 2578112

  • Depression? Einsamkeit? Angst? Dunkel?

    Nicht erst seit dem Freitod des Fußballers Robert Enke ist das Krankheitsbild „Depression“ in aller Munde.
    Die Verbreitung ist größer als angenommen.

    Dabei sind alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen betroffen, Alte und Junge, Reiche und Arme, der Arbeiter und die Hochschulprofessorin.

    Depressionen bedeuten in der Regel einen Zerfall der eigenen Integrität, einen Zusammenbruch der Persönlichkeit, die Lebensqualität kann schwer beeinträchtigt werden.

    Wo finden wir Hilfe?

    Im Unterschied zu anderen Krankheiten oder Störungen reden die Betroffenen oft nicht über ihr Leiden – im Gegenteil, sie ziehen sich zurück.
    Die unmittelbare Umwelt kann damit oft nicht umgehen, Angehörige entwickeln ein schlechtes Gewissen – nicht selten ärgert man sich auch über depressive, angstvolle und zurückgezogen lebende Mitmenschen, weil man sich selbst so hilflos fühlt.
    Schuldgefühle sind die Folge, bei den Betroffenen, aber auch bei Freunden und Angehörigen.

    Hilfe...

    ...dürfen wir nicht als „Wunder“ erwarten - weder in Tablettenform noch als Märchenprinz.
    Helfen können wir uns selbst, indem wir uns mit Menschen treffen, denen es genauso oder ähnlich geht – ohne Ängste und ohne Schamgefühle. Wir können zuhören und uns wird zugehört.

    ...wir helfen uns gegenseitig
    ...wir helfen uns selbst

    Wir treffen uns
    jeden ersten Mittwoch im Monat von
    17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
    im DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum
    Bahnstraße 43 in 64711 Erbach

    Kontakt:[[File:diakonie.jpg|right|auto]]
    Diakonisches Werk Odenwald
    06061-9650-115 und -114

    DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum
    Friedel Weyrauch
    06062-60760 und 0162 2578112

  • Kennst du das auch?

    -Einsamkeit
    -Weltuntergangsstimmung
    -bei Vollmond muss ich trinken
    -niemand versteht mich
    -ich tauge nichts
    -ich bin nichts wert
    -ich habe Angst
    ......

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DRK-Suchtselbsthilfegruppe treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch, um sich gegenseitig Halt und Stärke zu geben. Jede/Jeder in der Gruppe kann nachempfinden wie schlimm es ist, wenn man sich nicht mehr an das Gestern erinnern kann. In der Gemeinschaft fällt es leichter, das erste „Glas“ stehen zu lassen. Viele haben es bereits geschafft, ein Leben ohne Alkohol und Tabletten zu beginnen und über Jahre zu erkennen, wie schön es ist ohne Suchtmittel das Leben zu genießen.
    ...heute halten wir unseren Kopf wieder gerade, denn wir haben es geschafft, unsere Angst und Scham zu überwinden und den ersten Schritt zu wagen, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen.

    Es tut einfach gut zu wissen, dass es noch mehr Menschen gibt, die auch ein Suchtproblem haben. Es ist gut zu spüren, dass jeder in der Gruppe von diesen negativen Gefühlen weiß, und diese auch schon erlebt hat. Wir geben uns gegenseitig Halt und Stärke, damit wir den Alkohol stehen lassen können und lernen, uns ohne Suchtmittel auszuhalten.

    Freizeitaktivitäten finden in unterschiedlicher Form statt.

    Wir treffen uns jeden Montag von 20:00 bis 21:30 Uhr im DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum, Bahnstraße 43, 64711 Erbach

    Kontakt: Dieter: 06062-7303, Herbert: 06061-3156, Friedel: 0162-2578112

    Außerdem jeden ersten Mittwoch im Monat von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im DRK-Vereinsheim, Beerfurther Straße 29 in 64385 Reichelsheim

    Kontakt: Friedel 0162 2578112, Herbert 06061-3156 und Dieter 06062 7303

  • Frauen Sucht Hilfe im DRK-ErbachDatum29.01.2015 13:17

    [[File:FrauenLogo1.png|left|auto]]Frauen Sucht Hilfe
    Die vielfältigen Ursachen, eine Sucht zu entwickeln sind oft eng verknüpft mit Lebensumständen und Erfahrungshintergründen, die mit weiblichem Rollenverhalten einhergehen. Dazu zählen auch psychische, körperliche und sexuelle Gewalterfahrungen. Von daher ist es wichtig, neben dem körperlichen Entzug und der Abstinenz neue Denk- und Verhaltensweisen zu entwickeln. Diese können helfen, den Suchtkreislauf effizient zu unterbrechen und das eigene Leben in ein neues Gleichgewicht zu bringen.
    Denn anders als bei männlichen Suchtkranken fällt es Frauen oft schwerer, sich mit ihrem Problem Hilfe zu holen. Schuld- und Schamgefühle gepaart mit hohem Verantwortungsanspruch erschweren nicht selten den Gang in die Beratungsstelle oder in eine Selbsthilfegruppe.
    Sucht betrifft Frauen aller Altersgruppen und zieht sich durch alle soziale Schichten und Berufsgruppen.

    Über viele Themen wie Sexualität, Beziehungsschwierigkeiten, (sexuelle) Gewalterfahrungen lässt sich in gemischt-geschlechtlichen Gruppen im Selbsthilfebereich nur schwer sprechen.
    Frauen haben andere Stärken und andere Schwächen als Männer. Wo Männer z.B. Fürsorge und Behutsamkeit lernen wollen, können Frauen eher lernen ihre persönlichen Interessen wahrzunehmen und durchzusetzen.

    Auf diesem Hintergrund entstand der Wunsch von betroffenen Frauen, eine Selbsthilfegruppe ausschließlich für Frauen zu initiieren. Sie wandten sich deshalb an das DRK mit der Bitte um Unterstützung bei der Gründung einer solchen Gruppe.

    Die Gruppe trifft sich regelmäßig donnerstags von 20 - 21:30 Uhr im DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum in 64711 Erbach.

    Kontakt: Manuela 0151 12709116 oder 0162 2578112

  • Gesprächskreis Trauer in 64711 ErbachDatum29.01.2015 13:12

    Gesprächskreis Trauer des Deutschen Roten Kreuzes

    Beim Tod eines geliebten Menschen erfahren wir, was Tod ist. Dieses Todeserlebnis widerfährt uns, trifft uns, lässt uns zweifeln an uns und an allem, was wir bisher für selbstverständlich gehalten haben. Es erschüttert nicht nur unser Welt- und Selbstverständnis, es zwingt uns zur Wandlung – ob wir wollen oder nicht.

    Stirbt ein geliebter Mensch, so stirbt ein Teil in uns mit. Es wird uns kaum je so radikal bewusst wie beim Tod eines geliebten Menschen, in welchem Maß wir uns aus unseren Beziehungen zu anderen Menschen und Dingen verstehen und erfahren, in welchem Maß der Tod einer solchen Beziehung uns aufbricht und eine Neuorientierung verlangt.
    In unserem Alltag wirken trauernde Menschen beklemmend und störend, weil wir verlernt haben zu trauern. Fehlende menschliche Nähe, Gemeinschaftsgefühl, Verständnis und Zuwendung lassen uns vereinsamen und krank werden. Ausnahmesituationen durch Trennung und Trauer können oft nicht mehr in der Familie aufgefangen werden. Viele Menschen bleiben mit ihrer Angst, mit dem Schmerz und ihrer Hilflosigkeit allein.
    Angehörige, Freunde und Bekannte haben auch Angst auf die Trauernden zuzugehen, wissen oft nicht, was angemessen ist. Aus dieser Angst heraus lässt man es lieber und die Trauernden werden abgeschottet, weil man sie ja in Ruhe lassen will, immer einsamer und sie fühlen sich im Stich gelassen. Trauernde sind meist sich selbst überlassen, isoliert und einsam.

    Dies erfahren täglich viele Menschen und deshalb wurde unter dem Dach des Deutschen Roten Kreuzes ein Gesprächskreis Trauer initiiert. Die vielen Menschen, die diesen Gesprächskreis in den letzten Jahren besuchten zeigen uns, wie wichtig es ist, einen geschützten Ort anzubieten, wo man sich zuhört, weinen darf, verzweifelt sein darf, aber auch wieder Hoffnung schöpfen kann, dass es irgendwann einmal leichter und heller in uns wird.
    Ein Teil von uns ist mit gestorben und das lässt sich durch nichts ersetzen.

    Zur Trauerarbeit wird also auch gehören, unsere vielfältigen Gefühle wie Hoffnungs- und Ruhelosigkeit, Angst, Schuldgefühle und Hass auszudrücken, zu verstehen und zu verarbeiten. Die Menschen in dem Gesprächskreis müssen sich damit nicht mehr alleine fühlen. Sie können sich gegenseitig helfen, das Leid teilen und mittragen, sich beistehen und Mut machen. So kann es leichter werden, die Zeit, die die Trauer braucht sich auch zu nehmen, den Toten zu verabschieden, die Trennung und den eigenen Schmerz zu überwinden, so dass die Öffnung zum Leben wieder möglich wird.

    Die Treffen sind kostenlos und für Interessierte und Betroffene offen.

    Der Gesprächskreis Trauer trifft sich einmal im Monat mittwochs im DRK-Selbsthilfe- und Informationszentrum, Bahnstraße 43, in 64711 Erbach. Das Datum der Treffen wird jeweils beim letzten Treffen vereinbart und in der Presse veröffentlicht.

    Kontakt: Dr. Ina Schmerker-Goldschmidt, Ärztin (06066 200) oder Friedel Weyrauch 06061 13222

    Einzelgespräche sind nach vorheriger telefonischer Vereinbarung (0162-2578112) möglich!

  • SorgentelefonDatum29.01.2015 13:08

    [[File:hilfetelefon1angehoerige_kl.png|none|auto]]15 Jahre Hilfetelefon für Angehörige von Menschen mit Suchtproblem

    Mit dem Sorgentelefon möchten die Mitglieder der Angehörigen-Selbsthilfegruppe des Deutschen Roten Kreuzes Menschen zur Seite stehen, deren Kinder, Jugendliche, Lebenspartner, Freunde oder Verwandte suchtkrank oder suchtgefährdet sind.

    Es werden keine Rezepte gegeben, aber das Telefon ist eine Möglichkeit, sich einmal alles von der Seele zu reden und zu erfahren, was es für Hilfe-Möglichkeiten gibt. Die Gruppenmitglieder sind sich im Klaren darüber, dass sie nur einen kleinen Beitrag mit ihrem Angebot leisten können. Der Gesprächsinhalt ist vertraulich und Schweigepflicht selbstverständlich. Daten werden nicht weitergegeben, versichern die Mitglieder der Angehörigen-Gruppe. Sie sind stolz darauf, dass die Initiative durch ehrenamtliche Arbeit getragen wird. Das Engagement kommt nicht von ungefähr: „Wir haben das Bedürfnis, ein Stück von dem weiterzugeben, was wir in unserer Selbsthilfegruppe erfahren und gelernt haben“, sagt eine Frau, die einen heroinabhängigen Sohn hat. Sie ist eine von vielen Menschen, die sich regelmäßig in der Selbsthilfegruppe treffen, um über ihre Probleme zu reden, die entstehen, wenn ein Familienmitglied suchtkrank und auch gefährdet ist, aber auch darauf hinweisen, welche weiterführende Hilfen es gibt.

    "Es werden nur Leute sein, die selbst in einer stabilen Situation sind und mit ihren Nöten umzugehen wissen“, betonen die Mitglieder der Gruppe.

    Das Hilfetelefon beschränkt sich auf jene Tage, an denen Beratungsstellen nicht erreichbar sind und das sind die Wochenenden, an denen es oft in Familien eskaliert. Aber mittlerweile ist es so, dass die Hilfebedürftigen fast jeden Tag und zu den unterschiedlichsten Zeiten anrufen. Not hält sich halt an keine festen Zeiten und deshalb ist es auch wichtig, dass das Sorgentelefon von Menschen bedient wird, die wissen wie es ist, wenn man sich in einer verzweifelten Situation befindet.

    Das Sorgentelefon für Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen ist am Wochenende von Freitag bis Sonntag und allen gesetzlichen Feiertagen erreichbar, und zwar jeweils von 8 bis 22 Uhr
    06062 60776

Inhalte des Mitglieds Friedel
Beiträge: 121
Geschlecht: weiblich
Besucherzaehler
disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Besucht uns auch auf



Xobor Forum Software © Xobor