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Forums-Blog - Gedanken zu einer Fundsache aus dem Internet
  • 17.05.2015 00:42 - Gedanken zu einer Fundsache aus dem Internet
von Peter851 in Kategorie Allgemein.

Menschen, die oft enttäuscht wurden, versuchen immer für andere da zu sein, um nicht so zu werden, wie andere zu ihnen waren.
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Aus Enttäuschung in die Sucht?

Sucht = Suche wonach? ....... nach echten Freunden?

Sucht = untauglicher Versuch immer wieder erlittene Enttäuschungen wegzuspülen????

Sucht = seitdem ich mich vor 9 Jahren zu meiner unheilbaren Krankheit bekannt habe, suchten immer mehr vermeintliche Freunde das Weite: sie wollten nichts mehr mit einem in ihren Augen eingebildeten Kranken zu tun haben.[/style][/b][/style]



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Kommentar von Texi
- 17.05.2015 14:08

Hallo Peter,
du hast in deinem Beitrag ganz viele Aspekte unserer Krankheit zur Sprache gebracht.
Dieser Drang, immer anderen helfen zu wollen (Helfersyndrom) ist oder war auch bei mir vorhanden. Warum? Der von dir beschriebene Grund aus der Kindheit könnte es sein. Dagegen spricht, daß ich als junge Frau in dieser Hinsicht normal war. Es könnte auch sein, daß dieses Kümmern und Hinwenden zu anderen ablenkt von der Notwendigkeit sich um mich selbst zu kümmern, mit mir ins Reine zu kommen. Du weißt sicher auch wie anstrengend und schmerzhaft dies sein kann. Da erscheint die Beschäftigung mit anderen doch einfacher.
Ich helfe immer noch gern und soweit ich kann, aber nicht mehr als mir gut tut.
Der Begriff "Sucht" kommt nicht von suchen sondern von siech - krank, das weißt du bestimmt. Jeder Abhängige
versucht mit Hilfe seines Suchtmittels etwas zu erreichen, zu finden. Aber was kommt danach? Der Zustand der inneren Leere ist nur schwer zu ertragen. Man gerät in einen ewigen Kreislauf, der Ausbruch ist schwer.
Die Sehnsucht nach echten Freunden habe ich auch, irgendwie sind mir alle abhanden gekommen und wenn man älter ist (ich spreche jetzt von mir) läßt man sich nicht mehr so einfach auf jemanden ein, auch aufgrund früherer Enttäuschungen. Der Großteil der früheren Freunde ist weggeblieben als ich meine Krankheit(en) beim Namen nannte. Sie hatten wahrscheinlich Angst vor Ansteckung. Der verbliebene Rest ist weggeblieben als ich 2 Jahre weg war in Krankenhaus und Heim. Sie glauben wohl mit mir kann man nichts mehr anfangen. Darüber war ich sehr, sehr enttäuscht. Aber das ist vorbei, ich mache niemanden Vorwürfe. Ich beschäftige mich mit dem was ich Gutes habe und führe ein zufriedenes Leben.
Ständiges Gedanken machen über Krankheiten, über die Vergangenheit und was geschehen könnte bringt nur Unzufriedenheit, Traurigkeit und Depressionen. Also lasse ich es. Das ist leicht hingeschrieben, war aber schwer zu erreichen. Aus einem kurzen Kommentar ist ein halber Roman geworden.
Allen eine schöne Woche!

LG Texi

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