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    von Karin in Jahreswechsel 2018-2019
  • Hallo Theo Du hast Recht.Aber, auch ich muss noch viel lernen.Mir fällt es immer noch schwer andere um Hilfe zu bitten.Es war halt auch über die Feiertage usw..Hab halt gedacht, da willste nicht noch anderen ihre freien Tage vermiesen.Telefonisch habe ich mich mit 2 anderen Leuten aus der Gruppe besprochen.Aber,sollte noch mal so eine Situation eintreten,werde ich das nicht mehr alleine stemmen.V...
    von Heidrun in Jahreswechsel 2018-2019
  • Hallo Heidi, ich kenne das nur zu gut, hab es oft ähnlich erlebt. Ich bin auch oft dabei an meine Grenzen gestoßen, wenn ich zuschauen musste wie sich ein Leidensgenosse innerhalb kürzester Zeit so dermaßen runtergeschaft hat. Das ging dann manchmal so weit das ich mich, aus Verzweiflung, am liebsten danebengesetzt hätte und mitgesoffen hätte. Friedel hat mir immer gesagt das es besser ist zu zw...
    von Theodor in Jahreswechsel 2018-2019
  • Liebe Forumssmitglieder, ich war auch bei dem Bundestreffen dabei und möchte mich den Worten von Heidrun anschließen! Das Treffen war Spitzenklasse, natürlich vor allem durch unsere Friedel. Großer Dank auch an die vielen anderen ehrenamtlichen Helfer. Ein reger Meinungsaustausch fand statt, inner- und außerhalb der Arbeitsgruppen. An dieses schöne Treffen werde ich noch lange zurückdenken. Viel...
    von Texi in 5.Bundesweites Treffen in Erbach
  • auch ich werde ihn vermissen alles gut und viel kraft den Angehörigen und der Gruppen Karl-Heinz
    von Karl-Heinz in Eine traurige Nachricht: Unser...

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von Theodor • Kategorie: Allgemein

Hallo Leute, ich bin immer wieder gefragt worden was so ein Forum, überhaupt die Seite bringen soll?
Klar, informieren und motivieren! Aber ich finde auch (aus meiner Sicht), dass das Forum durchaus eine Erweiterung der Gruppenarbeit sein kann. Ich denke da an mich, ich denke da an die Zeit als ich noch getrunken habe. Bei mir war es so, dass die Gruppe mir meistens am meisten geholfen hat! Aber eben nur einmal die Woche. Ich hatte zwar immer die Telefonnummern der anderen, aber ich habe noch nie erlebt, dass man diese auch benutzt wenn man in einer Krise steckt oder einen Rückfall hat. Trotz Telefonitis, die ich natürlich auch in dieser Zeit hatte: -Ne, einen aus der Gruppe hätte ich nie angerufen.
Wie schön wäre es aber gewesen, wenn ich da schon ein Forum gehabt hätte, wo ich meine Situation hätte mitteilen können! Hilfe, …und zwar von den wirklichen Profis erhalten hätte! Und das zu jederzeit!!!
Bestimmt hätte ich Hilfe oder Tipps bekommen oder hätte einfach nachlesen können wie es anderen geht, oder ergeht, und welche Tipps Sie bekamen.
Ich hoffe, dass sich viele daran beteiligen werden, und dass andere, auch wenn sie nur die Seite lesen, vieles für sich herausnehmen können.

von Karin • Kategorie: Allgemein

Vor etwa zwei Jahren habe ich mich für einen neuen Lebensabschnitt entschieden. Ich habe meine Heimatstadt verlassen und bin zu meinem Liebsten gezogen. Für mich ein großes Glück. Jetzt wollte ich auch nur dafür leben.Ohne Ehrenamt und ohne Selbsthilfegruppe.
Bis dahin habe ich aktiv in der Suchtselbsthilfe gearbeitet. Hatte fast alle meine Freunde, meine Familie und die
SHG " Suchtkranke Frauen " in Stralsund.
Mein neues Leben hat mich voll in Anspruch genommen. Nicht das ich alle vergessen hätte, aber es gab doch so viele andere Dinge die mich ausgefüllt haben.
Eines habe ich aber nicht versäumt. Ich habe mich erkundigt, wo es in der nächsten Stadt einen Anlaufpunkt für mich geben könnte.
Inzwischen merke ich aber, dass mir der Austausch und die Gespräche mit anderen Betroffenen fehlt. In meinem Umfeld, besonders bei meinem Partner, finde ich immer ein offenes Ohr. Aber es ist doch nicht so, als würde ich mich mit jemanden unterhalten, der ebenfalls betroffen ist.
Deshalb freue ich mich hier zu sein. Und ich freu mich auf euch!

Karin

von Theodor • Kategorie: Allgemein (zuletzt bearbeitet: 05.02.2015 08:55)

He hallo, ich bin`s, Theodor.
Auf dieses Gedicht stieß ich während meiner ersten Therapie 1999. „welch seltsame Formulierung“ „was soll denn das?“ dann die Erkenntnis „ja das bin ich!“ In vielen weiteren Therapien und Entgiftungen hatte ich das Büchlein immer bei mir, und es tröstete mich irgendwie. Erst heute nach Zwei Jahren Nüchternheit glaube ich es auch zu verstehen. Heute habe ich die Freiheit Fröhlich sein zu dürfen! Danke


das heute verpasst
er lebt gequält
weil er sich immer vorstellt
was nicht ist
weil er die uhr zurückdrehen möchte
um aus der gegenwart zu fliehen
alles besteht bei ihm aus
wenn...
hätte...
währe ich doch...
darauf ist sein augenmerk gerichtet
und darum merkt er nicht
wie das leben mit chancen kommt
mit möglichkeiten und freuden
wie freunde mit ermunterung und hilfe
neben ihm stehen
wie sich in seinem leben
vieles zum guten wendet
all das merkt er nicht
weil er in einer anderen wirklichkeit lebt
die keine wirklichkeit ist
weil er in die vergangenheit flieht
um sich dort leit zu tun
er tut sich leid
weil er all die gelegenheiten verpaßt hat
doch in diesem Sich- leid- tun
verpaßt er jetzt wieder alle gelegenheiten
und für alles was er heute verpaßt
kann er sich morgen- wieder leit tun
kann sich
seine familie
die welt
gott
und das ganze blöde leben anklagen
kann andere das leben vermiesen
selbst immer unfroher werden
und so in dem teufelskreiß gebannt sein
ein armer mann
der nichts zu lachen hat
herr
schenke ihm doch den willen auszubrechen
nicht nehr abhänigig zu sein von seinem leid
den willen dem jetzt zu begegnen
denn er kann noch so viel aus seinem leben machen
weil du uns immer eine neue chance einräumst
weil du uns nicht aufgibst
weil du großzügig bist
wenn wir aufhören dich zu verklagen
herr hilf ihm aus seiner traumwelt
in die wirklichkeit
schenke ihm ein neues zeitempfinden
einen blick für die vielen chancen des jetzt
zeige ihm die freude des dankes
für jede kleinigkeit
schenke ihm ein neues selbst- bewußtsein
und die freiheit
fröhlich sein zu dürfen

Ulrich Schaffer

von Texi • Kategorie: Allgemein

Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren........ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber ist es nicht meine Schuld?
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein......aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiss, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld
Ich komme sofort heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

Ich gehe eine andere Straße.

Aus: Das tibetanische Buch vom Leben und vom Sterben

von Theodor • Kategorie: Allgemein

Als ich begreifen musste das ich Alkoholiker bin, (ein schwerer Kampf, zwar mehr ein Spiegelgefecht! ...darum nicht weniger erbittert!) stand ich unter anderem vor der Frage, Selbsthilfegruppe oder nicht?
Alle Ärzte und Psychologen mit denen ich sprach meinten Selbsthilfegruppen seien wichtig. Aber in mancher Nacht, im Raucherzimmer irgendeiner Entgiftungsstation, war der Tenor immer der gleiche:
Die reden doch immer das gleiche, nur über Schuchtprobleme , die sind eh alle Bescheuert, jedes Mal des gleiche! Und alle waren schon mal in einer Gruppe in dem der Gruppenleiter selber besoffen war. Das kann sich keiner auf die Dauer anhören. Ich schaffe das auch ohne (wohl das beliebteste Argument)
Trotz allem machte ich mich auf die Suche und fand eine AA Gruppe. Meine anfängliche Angst hatte ich überwunden. Aber siehe da, die redeten tatsächlich nur über Sucht, die meisten fand ich wirklich bescheuert. Aber etwas verunsicherte mich in den Abendlichen Stunden, Sie führten alle ein abstinentes Leben! Warum? Könnten die Auseinandersetzung mit der Sucht und der Besuch von Selbsthilfegruppen doch hilfreich für ein neues, trockenes Leben sein? Ich dachte mir, das es wichtig ist, über meine Probleme, Ängste, meine Wut, Freude, aber auch meine Traurigkeit zu reden. Ich traf in der Gruppe auch den ein oder anderen mit dem ich mich gut verstand. Ich konnte aus den Berichten/ Erzählungen (natürlich nicht von jedem) jede Menge für mich rausholen. Aber ich konnte auch einfach nur da sein und neue Gedanken fassen. Mit der Zeit konnte ich auch offen über mich reden, weil ich begriff: Alle haben die gleichen Probleme. Keiner dort wollte besser sein als ich! Ne, alle waren einfach nur Krank. Suchtkrank! Alle hatten nur ein Ziel, abstinent zu Leben und sich gegenseitig dabei zu helfen! Ich merkte für mich das ich hier keine Vorbilder suchte, keine tollen Menschen, auch keine Netten, nein sie mussten einfach nur da sein! Ich fühlte mich wohl wie ein ganz normaler Mensch, mit Schwächen und Stärken, aber ich war und bin Suchtkrank!
Heute besuche ich meine Gruppe, die CMA (Chronisch Mehrfach Abhänigkeitskranke)-Gruppe im DRK Erbach, mit genau diesem Gefühl. Eine Gruppe die mich respektiert, mich wahrnimmt und mir manchmal in den Arch tritt wenn ich mal wieder zu lässig mit meiner Krankheit umgehe. Dadurch werde ich gestärkt, oft bestärkt in meinem Denken und Handeln, was ich wiederum der Gruppe zukommen lassen kann in dem ich sie regelmäßig besuche. Nichts, kein Fußballspiel, keine Fernsehsendung, kein Termin hält mich ab meine Gruppe zu besuchen, denn dort erhalte ich das wichtigste:
Kraft und Durchhaltevermögen für die nächsten Sieben Tage!!!

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